Unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht!“ finden am diesjährigen Global Wind Day Veranstaltungen und Aktionen in über zwanzig Ländern statt. Ziel ist es, die Technik moderner Windräder zu erklären und zu zeigen, was die Windkraft zum Klimaschutz, für Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Wohlstand beitragen kann.
Anlässlich des Aktionstages betonte Bundesumweltminister Norbert Röttgen, dass Windenergie eine zentrale Rolle im CO2-freien Energiemix der Zukunft spielen werde, und dies nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Bis 2050 solle in Deutschland die weitestgehende Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien erreicht sein. Bei der Stromversorgung werde dabei besonders die Offshore-Windenergie eine entscheidende Rolle spielen.
Die Windenergie hat laut des Bundesverbandes WindEnergie e.V. in den vergangenen Jahren einen wahren Boom erlebt, mit rund 90.000 Beschäftigten, die im letzten Jahr einen Gesamtumsatz von rund 5,7 Milliarden Euro erwirtschafteten. Im gleichen Zeitraum hätten die über 21.000 in Deutschland installierten Windenergieanlagen etwa 37,8 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Die Windenergie habe damit bei der Stromerzeugung ihre Spitzenposition unter allen erneuerbaren Energien behauptet. Mit der produzierten Strommenge könnten rechnerisch mehr als zehn Millionen Haushalte mit Strom versorgt werden. Gleichzeitig würden 30,2 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden.
Das Potenzial der Windenergie sei hiermit aber noch nicht ausgeschöpft: Vor allem die Nutzung der Windenergie auf dem Meer (Offshore) sowie der Austausch älterer Anlagen durch moderne, leistungsfähigere Anlagen (Repowering) böten Perspektiven für den weiteren Ausbau.
Links:
Mehr zum Global Wind Day finden Sie hier auf Deutsch und hier auf Englisch.

Energie heute und morgen – Alke Kissel 









