Wohnen / Kurzmeldungen

Strom an der Börse billiger dank Solarstrom
Laut einer Studie des IZES wurde durch die Solarstrom-Einspeisung der Preis an der Strombörse EPEX im Jahr 2011 um durchschnittlich 10 Prozent gesenkt und so eine Entlastung der Wirtschaft um bis zu 840 Millionen Euro erreicht.

Ausbau erneuerbarer Energien soll Klimaschutz und Wertschöpfung in Brandenburg stärken
Eine neue Greenpeace-Studie belegt das große Potenzial von Windkraft, Sonnenenergie und Wasserkraft in Brandenburg. Statt weiterhin an der Stromerzeugung mittels Braunkohle festzuhalten, solle die Landesregierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien fördern, forderte die Umweltschutzorganisation.

Erstmals Gas aus Windstrom auf dem Markt
Als erster Energieversorger wird Greenpeace Energy seine Gaskunden teilweise mit Wasserstoff beliefern, der regenerativ und klimaneutral mit Windstrom erzeugt wurde. Die Energie-Genossenschaft unterzeichnete heute einen Abnahme-Vertrag mit der Firma Enertrag.

DUH: Bundesnetzagentur genehmigt ersten Schritt zum Stromnetz der Zukunft
Deutsche Umwelthilfe sieht genehmigten Szenariorahmen als geeignete Basis für künftige Stromnetze. Nun fordert sie, weiterhin bestehende Mängel und Leerstellen im vorgelegten Plan rasch beheben.

Studie: Emissionshandel reicht für Energiewende nicht aus
Der europäische Handel mit Emissionszertifikaten allein wird in Deutschland nicht zu Investitionen in erneuerbare Energien führen. Nur mit ergänzenden Förderprogrammen werden die Energieunternehmen ihren Anlagenpark umstellen. Für eine Verdrängung der Kohleverstromung aber bleiben dann zu viele Zertifikate auf dem Markt.

2011: Starke Solarstrom-Nachfrage zum Jahresende
Ursachen hierfür sind Tiefpreise, milde Witterung, Absenkung der Förderung zum Jahreswechsel und Angst vor weiteren Fördereinschnitten – Photovoltaikförderung erreicht Niveau privater Stromtarife

Forscher wollen Bioschmierstoffe für Offshore-Windenergieanlagen tauglich machen
Mit dem am 1. September gestarteten Forschungsverbund WinLub II sollen Bioschmierstoffe für den Einsatz in Offshore-Windenergieanlagen weiterentwickelt werden.

FORSA-Umfrage: Bürger würden für Umbau des Energiesystems auch mehr zahlen
Auch fast ein Jahr nach dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima ist die Bereitschaft in der Bevölkerung, mehr Geld für den Umbau des Energiesystems auszugeben, sehr hoch. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU).

Österreich sieht gute Chancen, mit Erneuerbaren energieautark zu werden
Die Energiebilanz für das Jahr 2010, die jetzt in Form einer aktuellen Broschüre vorliegt, liefert erfreuliche Ergebnisse, so das österreichische Lebensministerium.

Umfrage: Verbraucher offenbaren große Wissenslücken beim Energiesparen
Wo liegen die wahren Energiefresser im Haushalt und wo schlummern die größten Einsparpotenziale in Gebäuden? Wie eine Befragung im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW zeigt, sind sich viele Verbraucher diesbezüglich unsicher.

NABU warnt vor riskantem CCS-Einsatz in Entwicklungsländern
Der Naturschutzbund Deutschland sprach sich bei der UN-Klimakonferenz in Durban gegen den Einsatz der CCS-Technologie in Entwicklungsländern aus. NABU-Präsident Olaf Tschimpke sprach von einer „zynischen Regelung“.

Bericht zum Stand der Netz- und Marktintegration erneuerbarer Energien in der EU vorgelegt
Öko-Institut untersucht den Stand der Integration erneuerbarer Energien in Stromnetz und Strommarkt für 27 EU-Mitgliedsländer – Märkte können heute bereits relativ gut mit fluktuierender Erzeugung umgehen

Millionste Solarstromanlage in Betrieb genommen
Gestern wurde die millionste Photovoltaik-Anlage in Berlin ans Stromnetz angeschlossen

Energiebericht der Internationalen Energieagentur: Wo bleiben die Erneuerbaren?
Laut Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) verkennt die Internationale Energieagentur (IEA) das Potenzial der Erneuerbaren Energien für Energieversorgung und Klimaschutz.

Nachhaltigkeits-Ranking: Deutschlands Energiekonzerne höchstens mittelmäßig
Die vier großen Energieversorger der Bundesrepublik landen bei einem Ranking der Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research nur auf mittleren oder hinteren Plätzen.

Windenergie Offshore: Forscher testen Seekabel
Wissenschaftler der Uni Duisburg-Essen starten ein aufwendiges Experiment, bei dem ein Seekabel, das den von Offshore-Windanlagen produzierten Strom an Land bringen soll, auf seine Tauglichkeit getestet wird.

Erneuerbare Energien in Entwicklungsländern: Anhörung im Bundestag
Die Nutzung Erneuerbarer Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern wurde von Experten einhellig begrüßt, wirft aus ihrer Sicht jedoch eine ganze Reihe technischer und entwicklungspolitischer Fragen auf.

Vattenfall scheitert auch in Dänemark mit CCS-Vorstoß
Die Dänische Regierung lehnt die Genehmigung des größten EU-Pilotprojektes ab.

NABU-Studie zum klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050
Der NABU spricht sich in einer neuen Studie für einen klugen Mix aus Fordern und Fördern bei der Gebäudesanierung aus. Die Umweltschutzorganisation appelliert an die Bundesregierung, sowohl zusätzliche Fördermittel als auch verbindliche Vorgaben für Eigentümer zu beschließen.

Windkraft und Sonnenenergie: Prognosesystem ermöglicht genaue Vorhersagen
Genaue Prognosen für schwankende erneuerbare Energien sind bei Netzbetreibern gefragt. Das Fraunhofer-Institut unterstützt sie mit Regelprognosen für Windkraft und Photovoltaikanlagen und liefert die aktuell produzierten Strommengen-Werte aus Wind- und Solaranlagen.

Verbraucherzentrale fordert Energiewende für alle
vzbv fordert Einigung bei Gebäudesanierung und niedrigere Rendite der Netzbetreiber

BEE: Keine höheren Kosten für Verbraucher durch Energiewende
Dem Verband zufolge belegen Spekulationen über EEG-Umlage Mängel im Berechnungsverfahren. Der BEE sieht dagegen keine Mehrkosten für den Ausbau erneuerbarer Energien auf die Verbraucher zukommen.

Smartphone: Nur jeder Dritte nutzt Energiesparmodus
Nur ein Drittel der Deutschen nutzt den Stromsparmodus ihres Mobiltelefons. Hauptgrund hierfür ist die Tatsache, dass jeder vierte Bundesbürger gar nicht weiß, dass sich sein Handy oder Smartphone auf Energiesparen umschalten lässt.

Studie zu Energieeffizienz in stromintensiver Industrie: Investitionen zahlen sich aus
Eine Studie von Roland Berger zur Effizienzsteigerung in stromintensiven Industrien zeigt: Investitionen in Effizienztechnologie von 23 Milliarden Euro stehen Einsparungen von über 100 Milliarden Euro gegenüber

Falls der Sommer doch noch kommt: Sparen mit effizienten Kühl- und Gefriergeräten
Experten raten, jetzt auf ein Strom sparendes Kühlgerät umsteigen: Denn Kühl- und Gefriergeräte der Energieeffizienzklasse A+++ verbrauchen bis zu 50 Prozent weniger Strom.

Wissenschaftler erforschen Nutzung der Abwärme aus Biogas
Mit der Wärme aus der Verbrennung von Biogas können Schweineställe oder ein Gewächshaus beheizt, Getreide getrocknet oder Milch gekühlt werden, so Agrartechniker der Universität Kassel.

Ökostromanbieter knacken eine-Million-Marke
Die Zahl der Verbraucher, die nachhaltigen Ökostrom beziehen, ist Ende Juli auf über eine Million gestiegen. Das Wechselpotenzial bleibt weiterhin hoch.

Deutsche Windindustrie zieht Bilanz
Im ersten Halbjahr 2011 wurden in Deutschland 356 Windenergieanlagen mit zusammen rund 793 Megawatt Leistung neu installiert. Das ergab die aktuelle Herstellerbefragung des Deutschen Windenergie-Institutes (DEWI). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden damit 133 MW oder rund 20 Prozent mehr aufgestellt.

Windparks durch vertikale Windräder effizienter?
Kalifornische Forscher setzen auf vertikale Windräder für eine bessere Wind-Ausbeute, die die Energieausbeute pro Flächeneinheit um Faktor zehn steigern könnten. Allerdings besteht ein Unterschied zwischen dem Betrieb einzelner Anlagen und einem kompletten Windpark mit Vertikalturbinen.

Studie: Atomkraft wird weltweit mehrheitlich abgelehnt
In Deutschland sprachen sich knapp 80 Prozent der Befragten gegen die Energiegewinnung durch Atomkraft aus, 51 Prozent der Deutschen sind sogar „sehr dagegen“. Nur fünf Prozent sind „sehr“, 16 Prozent „etwas überzeugt“ von Atomenergie.

NABU: Klimaschutz muss kein Preistreiber für Mietwohnungen sein
Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) hat Berichte kritisiert, laut denen durch energetische Gebäudesanierung die Mietpreise in die Höhe getrieben werden. Er forderte von der Bundesregierung, Kosten und Nutzen der Gebäudesanierung fair zu verteilen.

Photovoltaik: Förderkürzungen bremsen Nachfrage nach Solaranlagen
In diesem Jahr werden in Deutschland voraussichtlich erheblich weniger neue Solarstromanlagen ans Netz gehen als angenommen. Verbraucher zahlen daher laut BSW-Solar 800 Millionen Euro zu viel für ihren Strom.

Forscher: Energiewende erfordert hohen Einsatz
Die Energiewende ist ein größerer Kraftakt als der Ausstieg aus der Kernenergie, so die Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Sie fordern daher einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien sowie neue fossile Kraftwerke, um den Strombedarf zu decken.

Atomausstieg: Umweltverbände kritisieren Regierung
Verschiedene Umweltschutzorganisationen werfen der Bundesregierung vor, den Atomausstieg zu verschleppen. Sie fordern eine weitreichende Förderung erneuerbarer Energien, um zügig den Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung zu meistern sowie einen Baustopp für neue Kohlekraftwerke.

Atomausstieg: Nur moderate Kosten für Verbraucher
Neue Studie des Wuppertal Instituts zu Auswirkungen des vorzeitigen Atomausstiegs auf dem Strompreis: Mehrkosten für Durchschnittshaushalt belaufen sich auf maximal 25 Euro pro Jahr.

Energiewende: BDI warnt vor Risiken
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt angesichts des Ausbaus erneuerbarer Energien und des Atomausstiegs vor einer Überlastung der Industrie durch hohe Strompreise und vor instabilen Netzen. Greenpeace sprach daraufhin von „Panikmache“.

Projekt zu CO2-Speicherung im Meeresboden gestartet
Unter der Leitung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) startet jetzt das von der EU geförderte Projekt ECO2. Es soll untersuchen, wie sich CCS am Meeresgrund auf das maritime Leben auswirkt.

Kürzung umweltschädlicher Subventionen soll Energiewende fördern
Neue Studie stellt fünf Maßnahmen vor, mit denen sich jährlich mehr als 5 Milliarden Euro sparen lassen – die dann zum Ausbau erneuerbarer Energien zur Verfügung stünden.

Schon bald Stromspeicher in deutschen Haushalten?
Wissenschaftler verschiedener Fraunhofer-Institute erforschen dezentrale Speicher für Strom und Wärme im Haushalt. Eine intelligente Vernetzung und neue Speichertechnologien sollen die Speicherung überschüssiger Energie und ihre Abgabe bei steigendem Energiebedarf möglich machen.

Mit neuen Sensoren Reserven im Stromnetz aufspüren
Die Kapazität von Freileitungen ist vom Wetter abhängig: Sie ist an kalten und stürmischen Tagen höher als bei Windflaute und hochsommerlichen Temperaturen. Ein energieautarkes Sensornetzwerk soll nun Stromleitungen überwachen, um Reserven in den Kabeln aufzuspüren.

Studie: Wind und Wasser schon heute billiger als Kohle und Atom
Strom aus Wind- und Wasserkraft ist unter Berücksichtigung aller Kosten schon heute deutlich billiger als Kohle- und Atomstrom. Insbesondere Strom aus Kernenergie kostet in Wirklichkeit fast doppelt so viel wie Wasserkraft und zwei Drittel mehr als Windenergie.

UBA fordert mehr Energieeffizienz
Das Umweltbundesamt fordert effizientere Instrumente und die konsequentere Umsetzung bisheriger Effizienz-Maßnahmen, um die Energiewende zu verwirklichen. Alleine durch Stromsparen könnten 25 bis 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid zusätzlich vermieden werden.

Erneuerbare Energien decken 2010 fast 17 Prozent des Stromverbrauchs
Der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Bruttostromverbrauch lag vergangenes Jahr bei 16,9 Prozent – Atomkraft trug zu knapp einem Viertel der Stromversorgung bei

Heizkosten 2010: Anstieg um bis zu 40 Prozent
Der kalte Winter und steigende Energiepreise haben dazu geführt, dass Verbraucher deutlich tiefer in die Tasche greifen mussten. Die Deutsche Energie-Agentur rät daher zur energetischen Sanierung, um Heizkosten zu sparen.

Energieversorgung nach Fukushima: Wie geht es weiter?
Zwei Publikationen des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie liefern neue Impulse und zeigen Lösungen zur Umgestaltung des Energiesystems sowie des Energieverhaltens auf.

Ausbau der Erneuerbaren Energien: Wie das Stromnetz fit gemacht werden kann
Ohne den Ausbau des Stromnetzes ist eine Stromversorgung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien nicht möglich. Aber was genau muss sich ändern in Deutschland und Europa? Und wie sieht das Stromnetz der Zukunft aus? Eine neue Publikation gibt Aufschluss.

Energieversorgung in Deutschland: Anteil der Erneuerbaren Energien 2010 weiter gestiegen
Aktuelle Zahlen des Bundesumweltministeriums: Erneuerbare hatten 2010 einen Anteil von 17 Prozent an der Stromversorgung und machten knapp 10 Prozent im Bereich Wärme aus – Insgesamt wurden vergangenes Jahr 120 Millionen Tonnen Treibhausgase durch regenerative Energie vermieden

Studie zeigt Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Deutschland
Eine wissenschaftliche Studie der TU Berlin veranschaulicht den Innovationsprozess im Bereich der Erneuerbaren Energien seit 1970. Sie gibt Aufschluss über zentrale Einflussfaktoren und Akteure sowie Empfehlungen zum weiteren Ausbau regenerativer Energie.

Atom-Katastrophe in Japan: Umweltverbände fordern Atomausstieg und sofortige Abschaltung alter AKWs
BUND fordert Konsequenzen: „Wer die Sicherheit der Bevölkerung ernst nimmt, muss Atomkraftwerke abschalten“ – NABU: Katastrophe in Japan zeigt, dass Atomkraft weiterhin unbeherrschbar ist

Windenergie: NRW will Binnen-Windland Nummer eins werden
Ehrgeizige Ziele in NRW: Das Bundesland möchte die Windenergie als tragende Säule der Erneuerbaren Energien weiter ausbauen und ihren Anteil an der Stromversorgung von heute drei auf fünfzehn Prozent bis zum Jahr 2020 erhöhen.

Energie aus Strömung gewinnen: Tiere als Vorbild
Forscher der Universität Kassel haben ein Strömungskraftwerk entwickelt, das in Flüssen oder Meerengen vorhandene Strömungsenergie effizient in elektrischen Strom umwandeln soll. Als Vorbild diente der Flügel- und Flossenschlag von Vögeln und Fischen.

Neuigkeiten aus der Windenergie-Branche: Kleine Windanlagen und Ausbau der Windkraft in NRW
Kleinwindenergie hat gute Chancen, zum weltweiten Wirtschaftsfaktor zu werden – Bundesverband Windenergie begrüßt Erlass zur Windenergie in Nordrhein-Westfalen

Earth Hour 2011: WWF ruft zu globalem Klimaschutz und Stromwechsel auf
Am 26. März gehen im Rahmen der "Earth Hour 2011" wieder weltweit für 60 Minuten die Lichter aus. Der WWF lädt Privatpersonen, Städte und Institutionen ein, Ende März an der weltgrößten Demonstration für den Klimaschutz teilzunehmen.


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