Die Econitor Spartipps: So können Sie (fast) ohne Aufwand Ihren Energieverbrauch senken und dabei Kosten und CO2 sparen!

Mit neuer Heizungspumpe effizient ins Jahr starten

Denn die alte Heizungspumpe verbraucht mehr Strom als Sie denken – und Ihnen lieb ist.

Wussten Sie, dass eine alte Heizungspumpe zehn Prozent des gesamten Stroms im Haushalt verbraucht? Dass sie drei- bis viermal so viel Kosten verursacht wie Ihr Fernseher? Und dass sie, wenn ihr hoher Energiebedarf durch Normalstrom gedeckt wird, über ihre Lebensdauer verteilt für mindestens zwei Tonnen CO2 zusätzlich verantwortlich ist?

Aber das Gute gleich vorweg: Es lässt sich etwas dagegen unternehmen, und zwar recht schnell für vergleichsweise wenig Geld – eine neue Heizungspumpe einbauen.

Vorteile der energieeffizienten Heizungspumpen

Die neuen, effizienten Pumpen verbrauchen deutlich weniger Energie als ältere Modelle. Zusätzlich lassen sie sich einfach regulieren: Wo eine alte Pumpe während der Heizperiode oder manchmal sogar das ganze Jahr über auf Hochtouren läuft, lassen sich die neuen Geräte so einstellen, dass sie nur innerhalb eines bestimmten Zeitraums arbeiten. Viele verfügen zudem über unterschiedliche Betriebsstufen, die je nach Bedarf automatisch rauf oder runter geschaltet werden.

Daraus ergibt sich eine große Differenz bezüglich der Stromrechnung zwischen alt und neu: Eine 20 Jahre alte Heizungspumpe verbraucht etwa fünf Mal mehr Strom als ein modernes, effizientes Modell. Durch einen Pumpenaustausch können zirka 100 Euro pro Jahr gespart werden, so dass sich eine neue Heizungspumpe nach drei bis vier Jahren wieder amortisiert.

Aber auch bei neueren Modellen sollten Sie immer auf die Energieeffizienz achten: Im Zuge eines Tests der Stiftung Warentest schnitten zwar die meisten modernen Heizungspumpen relativ gut ab, es gab aber auch einige Ausreißer nach oben. So betrug der Kostenunterschied zwischen dem sparsamsten und dem ineffizientesten Modell auf 20 Jahre gesehen 950 Euro.

Förderung vom Staat

Sie können bei der KfW-Bank einen Antrag auf Förderung des Einbaus einer Hocheffizienzpumpe der Energieeffizienzklasse A stellen. Hierdurch kann der Einbau mit bis zu 100 Euro gefördert werden. Dies gilt allerdings nur für den Fall, dass eine solche Heizungspumpe in eine bestehende Heizungsanlage eingebaut wird.

Übrigens:

Analog zu den Energie-Labeln bei Elektrogeräten wie Kühlschrank und Geschirrspüler existiert eine freiwillige Energieverbrauchskennzeichnung für Heizungspumpen. Achten Sie beim Kauf auf die Energieeffizienzklassen, die auch hier von A (niedriger Energieverbrauch) bis G (hoher Energieverbrauch) reichen.

Linktipp:

Kfw-Förderbank