Das Econitor Glossar: Kurze Erklärungen rund um Energieverbrauch und Erneuerbare Energien, Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Leuchtdiode (LED)

Die Leuchtdiode (Light Emitting Diode), kurz LED, produziert aus elektrischer Energie Licht. Leuchtdioden basieren auf Halbleiterdioden, wobei die eigentliche Lichtquelle ein Chip ist. Das Licht wird mit Hilfe eines Halbleiterkristalls, der als Reflektor funktioniert, fokussiert.

Der Vorteil einer Leuchtdiode gegenüber einer Glühlampe liegt in ihrer besonders langen Lebenserwartung (15.000 bis 50.000 Stunden) und der höheren Lichtausbeute. LEDs entwickeln deutlich weniger Abwärme als herkömmliche Glühlampen und sind grundsätzlich absolut unempfindlich gegenüber Erschütterungen, Stößen und selbst extrem häufigen Schaltvorgängen.

LEDs finden häufig Anwendung in Geräten der Unterhaltungselektronik, bspw. als Sender in Fernbedienungen oder zur Hintergrundbeleuchtung von Bildschirmen sowie Flüssigkristall-Fernsehern (LCD-TV). Einer der großen Trends der Internationalen Funkausstellung IFA 2009 ist die weitere Verbreitung der LED-Technik als Beleuchtungselement bei den Displays der Flachbild-Fernseher. Inzwischen werden Leuchtdioden auch häufig zur direkten Beleuchtung eingesetzt, bspw. als kleine, unempfindliche und energieeffiziente Lichtquelle in Taschenlampen oder als verbrauchsarmes und wartungsfreies Leuchtmittel in Verkehrsampeln.