Das Econitor Glossar: Kurze Erklärungen rund um Energieverbrauch und Erneuerbare Energien, Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Die Kraft-Wärme-Kopplung beruht auf dem Prinzip, Strom und Wärme gleichzeitig zu erzeugen, wodurch die Energieeffizienz deutlich erhöht wird.

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird in einem Heizkraftwerk nicht nur Strom aus mechanischer Energie gewonnen, sondern auch Wärme, die dann zum Heizen (Fernwärme) oder für Produktionsprozesse (Prozesswärme) eingesetzt werden kann.

Bei der Stromerzeugung und in Heizkraftwerken geht zu viel Energie verloren, was ein großes Effizienz-Problem darstellt. So werden in herkömmlichen Kraftwerken nur 30 bis 40 Prozent der eingesetzten Primärenergie in Strom umgewandelt. Es bleiben 60 bis 70 Prozent ungenutzt, die sich durch Bildung von Kondensationswolken oder der Aufheizung von Flüssen sogar negativ auf die Umwelt auswirken können. Hingegen betragen die Verluste bei der Energieerzeugung in KWK nur 10 bis 20 Prozent.

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