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Intelligentes Stromnetz der Zukunft im Test

Mittwoch, 11. November 2009 - Das sogenannte Smart Grid wird zurzeit in einem Projekt des Frauenhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) erprobt.

Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Verbundprojekt DEMAX (Dezentrales Energie- und NetzMAnagement mit fleXiblen Stromtarifen) ist in Süddeutschland angelaufen. Es handelt sich dabei um ein Energiemanagement- und Kommunikationssystem, das die Basis für ein flexibles Stromnetz bildet. Die Kommunikation erfolgt dabei über einen gewöhnlichen Internetzugang.

Das komplexe Zusammenspiel der verschiedenen vernetzten Energiesysteme erfordert eine reibungslose Kommunikation, die Anforderungen an das Netzmanagement sind hoch. Jetzt wurde unter der Koordination des Fraunhofer ISE demonstriert, wie sich mit dem Einsatz intelligenter Stromzähler (Smart Meter) ein Smart Grid umsetzen lässt.

Vorteile des intelligenten Stromnetzes

Zu den Vorteilen des Smart Grid zählen neben der Einbindung dezentraler Erzeuger (wie Photovoltaik-Anlagen) das Anpassen der Stromerzeugung an die Nachfrage. Hierdurch wird eine Senkung der Spitzenlast ermöglicht. Durch ein intelligentes Netz-Management lassen sich Erneuerbare Energien hervorragend in das Stromnetz integrieren.

Die Zukunft des Energie-Projekts

Derzeit wird das Projekt „Smart Grid“ in einem kleinen Verteilnetz in Bad Bellingen getestet, Projektpartner sind die Elektrizitätswerke Schönau (EWS). Anschließend werden auf Grundlage der Ergebnisse Produkte und Dienstleistungen für den Energie-Markt entwickelt.

Wie genau das Konzept funktioniert können Sie hier nachlesen.

Und hier erhalten Sie weitere Informationen zum Thema „Smart Grid“.