Geothermie wird hierzulande noch selten genutzt. Weltweit werden derzeit etwa 9000 Megawatt Strom (vergleichbar mit neun Großkraftwerken) und 27800 Megawatt Wärme aus Geothermie erzeugt, dabei sind isländische Unternehmen führend.
Die Erdwärme im unmittelbaren Bodenbereich wird durch die Kraft der Sonne erwärmt, sie kann als “solare Energie” gelten und lässt sich mittels Wärmepumpen fördern.
In tieferen Regionen ist es die Wärme unseres Planeten selbst, die genutzt werden kann. Je weiter in die Tiefe gebohrt wird, desto wärmer wird es, pro 100 Meter Tiefe steigt die Temperatur um durchschnittlich 3 Grad Celsius. Der Erdkern selbst ist bis zu 5000 Grad Celsius heiß.
Im mecklenburgischen Neustadt-Glewe wird aus Geothermie Strom und Wärme in Kraft-Wärme-Kopplung produziert. Dazu wird aus 2250 Metern Tiefe 98 Grad heißes Wasser gefördert, das mittels einer organischen Flüssigkeit eine 230 Kilowatt starke Turbine antreibt. Rund 500 Haushalte werden über das Kraftwerk mit Energie versorgt.

Was genau ist eigentlich ein Blockheizkraftwerk?
Bequem in der kalten Jahreszeit Heiz-Energie sparen 









