Anhand des Begriffes lässt sich also nicht erkennen, ob durch die Sanierung zwanzig oder neunzig Prozent Heizenergie eingespart werden kann oder das Haus sogar eine positive Energiebilanz aufweist.
Innerhalb der Klasse der Energiesparhäuser wird allgemein zwischen Niedrigenergiehaus, 3-Liter-Haus, Passivhaus, Nullenergiehaus und Plusenergiehaus unterschieden. Für diese Bezeichnungen wiederum existieren klare Vorschriften bezüglich ihrer Konzeption und Effizienz. Es müssen genaue Messwerte für den Energieverbrauch von Heizwärme und Warmwasser eingehalten werden sowie spezifische technische Anforderungen für Dämmung und Fenster, Lüftung und Kühlung erfüllt sein, um an das eigene Haus eines dieser „Labels“ anbringen zu dürfen.
Mit einem Energiesparhaus lassen sich oft erhebliche Kosten für Wärme und Heizen sparen. Dieser Bereich macht 60 Prozent der Energiekosten und rund 70 Prozent der CO2-Emissionen in Privathaushalten aus. In bestimmten Energiesparhäusern fallen keine Wärme- und Heiz-Kosten an, und andere produzieren sogar mehr Energie, als sie verbrauchen.
Mehr Informationen: Das Energiesparhaus – Wie Sie durch energieeffizientes Bauen Kosten sparen und Ihre CO2-Bilanz verbessern

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