Damit wird die Abtrennung, der Transport und die Lagerung von CO2 bezeichnet, das bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe in Kraftwerken entsteht. Mithilfe unterschiedlicher Verfahren kann das CO2 größtenteils abgetrennt werden. Anschließend wird es in Pipelines transportiert und in unterirdischen Gesteinsschichten gespeichert. Als Speicherorte kommen etwa stillgelegte Salzbergwerke, Öl- und Gasfelder in Frage.
Während konventionelle Energieversorger und Teile der Politik das Verfahren als klimafreundlich und sinnvolles Mittel zur Senkung der deutschen CO2-Emissionen preisen, kritisieren Umweltschutzverbände CCS als kostspielig und sehen darin keine Lösung für die Reduktion von Emissionen. Sie plädieren stattdessen für den Ausstieg aus der CO2-intensiven Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen und fordern den Ausbau erneuerbarer Energien mit den CCS-Fördergeldern. Auch Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz könnten ihnen zufolge so finanziert werden.

Faktor Fünf – Ernst Ulrich von Weizsäcker (u.a.)
Geo-Engineering: Wundermittel gegen den Klimawandel? 









