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Eine unbequeme Wahrheit – Al Gore

Ein beeindruckendes Buch, das seinem Autor zusammen mit dem gleichnamigen Dokumentarfilm zu Recht den Friedensnobelpreis 2007 eingebracht hat.

Klappentext

„Vermeintlich eskaliert die Klimakrise sehr langsam, aber in Wirklichkeit schreitet sie rasend schnell voran — und hat sich zu einer bedrohlichen Krise für den ganzen Planeten entwickelt. Der chinesische Ausdruck für „Krise“ wird mit zwei Schriftzeichen geschrieben: Das erste Zeichen steht für „Gefahr“, das zweite für „Chance“. Wollen wir der uns drohenden Gefahr begegnen und sie überwinden, müssen wir zuerst anerkennen, dass wir vor einer Krise stehen. Ich frage mich, warum unsere politischen Führer die eindeutigen und unmissverständlichen Warnungen ignorieren. Leugnen sie die Wahrheit, weil sie wissen, dass sie vom Augenblick der Einsicht an moralisch zum Handeln verpflichtet wären? Oder ist es einfach nur bequemer, den Kopf in den Sand zu stecken und alle Warnungen zu ignorieren? Vielleicht. Aber unbequeme Wahrheiten verschwinden nicht einfach, indem man die Augen vor ihnen verschließt. Im Gegenteil: Je länger wir sie ignorieren, umso schlimmere Konsequenzen drohen uns.“ (Al Gore)

Kurzdarstellung

Was passiert, wenn das Grönlandeis und die Antarktis wirklich um die Hälfte schmelzen und der Meeresspiegel um rund sechs Meter steigen würde, wie von führenden Wissenschaftlern prognostiziert? Große Teile Floridas würden überschwemmt, in Kalkutta und Bangladesch würden 60 Millionen Menschen obdachlos werden und fast die ganze Niederlande würden im Meer versinken. Die eindrucksvollen Bilder in Al Gores Meisterwerk „Eine unbequeme Wahrheit“ simulieren dieses Szenario. Aber die Weltbevölkerung hat nicht nur unter regionalen Überschwemmungen zu leiden, sondern paradoxerweise gleichzeitig unter der Austrocknung ganzer Landstriche, längeren Hitzeperioden und stärkeren Tornados. Das Klima der Erde wandelt sich immer schneller, mit verheerenden Auswirkungen für ihre Bewohner.

Rezension

Das Buch enthält kurze, prägnante Textabschnitte, die jeden Leser erreichen – man muss kein Öko-Aktivist sein, um zu verstehen, welchen dramatischen Wandel sich in unserer Umwelt derzeit vollzieht. Die vielen beeindruckenden Bilder und Al Gores persönlichen Geschichten und Erfahrungen machen das Buch zu einem lesenswerten Ereignis, das seinem Autor zusammen mit dem gleichnamigen Dokumentarfilm zu Recht den Friedensnobelpreis eingebracht hat. Rohstoffverschwendung, Treibhausgase, Polarschmelze – oft abstrakte Schlagwörter rund ums Thema Klimawandel, die Al Gore uns auf verständliche Art und Weise näherbringt. Oder wie der Tagesspiegel es formuliert: Al Gore macht „es selbst der leseunlustigen Fernsehgeneration leicht zu verstehen, welches Risiko die Menschheit mit dem größten unkontrollierten Experiment in ihrer Geschichte eingegangen ist.“



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