Das Econitor Glossar: Kurze Erklärungen rund um Energieverbrauch und Erneuerbare Energien, Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Lohas

Die Abkürzung LOHAS geht zurück auf den Soziologen Paul Ray und die Psychologin Sherry Ruth Anderson. In ihrem Buch „Cultural Creatives“ (2001) beschreiben sie eine Ende der 90er Jahre entstandene Bewegung, deren Mitglieder sie als „kulturell Kreative“ bezeichnen. Diese sind gebildet, wohlhabend und neben Kultur und Kunst an ökologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen interessiert.

Ihren Lebensstil bezeichnen Ray und Anderson als  „Lifestyle of Health and Sustainability“ (einen „gesunden und nachhaltigen Lebensstil“). Heutzutage sind Lohas für viele der Inbegriff des ökorrekten Konsumenten, der allerdings wegen seiner Kaufmotive in der Kritik steht: Es wird angenommen, dass er nur zu seinem eigenen Wohl und für ein gutes Gewissen Bio und Fairtrade kauft, und nicht, wie behauptet, für eine bessere Welt. Auch stellt sich die Frage, ob es überhaupt möglich ist, durch Konsum allein die Welt zu verbessern.

Mehr Informationen finden Sie im Artikel: Ende der Märchenstunde – Kathrin Hartmann.