Den Verfechtern der Kohlenstoffgerechtigkeit zufolge besitzt jeder Mensch, egal ob er in einem Entwicklungsland oder im Westen lebt, das gleiche Recht darauf, eine bestimmte Menge an CO2 auszustoßen. Je nach Ansicht beträgt diese Menge zwischen 0,5 und zwei Tonnen.
Bei einem CO2-Ausstoß von durchschnittlich elf Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr, müsste folglich jeder Deutsche seine Emissionen um das bis 5- bis 22-fache reduzieren. Im Gegensatz dazu verbrauchen viele Menschen in Entwicklungsländern nur etwa 0,5 Tonnen CO2 jährlich, d.h. je nachdem, welche Obergrenze für den klimapolitisch vertretbaren CO2-Ausstoß eines jeden Menschen angesetzt wird, hätten sie das Recht darauf, ihre Emissionen um bis zu 400 Prozent zu erhöhen.

Stimmt’s, dass Blähungen das Weltklima bedrohen?
Baum für Baum – Felix Finkbeiner & Freunde
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