Das Econitor Glossar: Kurze Erklärungen rund um Energieverbrauch und Erneuerbare Energien, Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Guerilla Gardening

Guerilla Gardening ist ein Trend, der im Jahr 2004 durch Richard Reynolds wiederbelebt wurde. In erster Linie geht es darum, Schandflecken eines Stadtviertels aufzuwerten bzw. zu begrünen.

Angriffsfläche bieten kahle Baumscheiben (Sandloch in dem die Bäume ihr trostloses Dasein fristen), Mittelstreifen oder Verkehrsinseln. Waffen der Wildgärtner sind Schaufel, Blumenerde, robuste Pflanzenarten oder Samenbomben. Da ein typischer Behördengang, um eine solche Genehmigung zu erhalten, sehr langwierig ist, legen Schwarzgärtner mehr oder weniger heimlich in Ad-hoc-Aktionen los.

Guerilla Gardening dient gleichsam als Protest gegen die Verwahrlosung und Gleichgültigkeit gegenüber der unmittelbaren Umgebung, aber auch als Protest gegen unnötigen Landschaftsverbrauch wie Golfplätze oder riesige Werbetafeln.