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Fußball-WM der Frauen wird klimaneutral

Mittwoch, 19. Mai 2010 - Bereits bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 standen Klimaneutralität und Ressourcenschutz im Fokus. Auch im Rahmen der in der Bundesrepublik ausgetragene Frauenfußball-WM 2011 soll der Umweltschutz wieder einen breiten Raum einnehmen.

In Anlehnung an das Umwelt-Programm „Green Goal 2006“ zur letzten Fußball-WM der Männer startet nun „Green Goal 2011“, gefördert durch das Organisationskomitee (OK) sowie dem Öko-Institut und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). OK-Präsidentin Steffi Jones sprach sich für einen vorbildlichen Umweltschutz während der WM aus, da dann die ganze Welt auf Deutschland blicke.

Schätzungen zufolge werden anlässlich der Frauen-Weltmeisterschaft zusätzliche 40.000 Tonnen CO2 im In- und Ausland freigesetzt. Das OK rechnet auf Basis dessen mit Kosten von rund 800.000 Euro für Ausgleichsmaßnahmen zum Kohlendioxid-Ausstoß im Rahmen der Umsetzung des Umweltkonzepts.

Das Umwelt-Programm erstreckt sich auf fünf Bereiche: Wasser, Abfall, Catering, Energie und Mobilität. So soll die benötigte Energie in den Stadien und der Verwaltung aus erneuerbaren Quellen gewonnen und durch den vermehrten Einsatz verpackungsfreier Systeme Abfallmengen verringert werden. Im Bereich Mobilität soll die Gültigkeit der WM-Eintrittskarte als ÖPNV-Ticket am Spieltag ein unnötiges Verkehrsaufkommen vermeiden, und den Anteil der Fahrten zur WM mit öffentlichen Verkehrsmitteln erhöhen.

Umweltbeirat für die Fußball-WM 2011 berufen

Ein Umweltbeirat wird „Green Goal 2011“ begleiten, den Deutschen Fußball-Bund (DFB) in allgemeinen Fragen des Umweltschutzes beraten, und dem DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger zufolge helfen, gesellschaftliche Verantwortung für die Umwelt kompetent und glaubwürdig wahrzunehmen.

Dem Beirat gehören folgende Mitglieder an: Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Prof. Dr. Klaus Töpfer, der ehemalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90 / Die Grünen, Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Dr. Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Eberhard Brandes, Geschäftsführer des WWF Deutschland sowie DFB-Vizepräsident Rolf Hocke.

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Deutsche Bundesstiftung Umwelt