Bei der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen wird Energie benutzt, die “frei” verfügbar ist, das heißt in unbegrenztem Maße zur Verfügung steht bzw. frei von Fremdbestimmung ist. So gilt die Sonne als (im menschlichen Zeitverständnis) unerschöpfliche Energiequelle, die uns noch mehr als 4 Milliarden Jahre zur Verfügung steht. Die Vorkommen der Brennstoffe Öl, Gas oder Uran jedoch sind “endlich”, weil sie sich in einem langwierigen Prozess regenerieren, der mit dem Verbrauch dieser Rohstoffe nicht annähernd Schritt hält.
Wasser nimmt als regenerative Energiequelle einen besonderen Stellenwert ein und muss einem nachhaltigen Management unterstellt werden.
Die regenerativen Energiequellen Wind, Wasser und Biomasse sind in ihrem Ursprung solare Energien, denn ohne Sonneneinstrahlung würden weder Windströme entstehen, Pflanzen wachsen oder der Prozess der Verdunstung vonstattengehen.
Auch der Mond kann ähnlich wie die Sonne als Ursprung einer regenerativen Energiequelle gelten. Über die Gravitation entstehen die Gezeitenströme. Gezeitenkraftwerke wandeln diese Energie in von uns nutzbaren Strom um.
Geothermie bzw. Erdwärme ist eine weitere erneuerbare Energiequelle. Im Inneren der Erde wird Wärme freigesetzt. Die gespeicherte Wärme in der Erdkruste kann mit Hilfe von Geothermiekraftwerken direkt als Wärme genutzt oder in Strom umgewandelt werden.

Energie heute und morgen – Alke Kissel
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