Die Econitor Spartipps: So können Sie (fast) ohne Aufwand Ihren Energieverbrauch senken und dabei Kosten und CO2 sparen!

Energie-Spartipps fürs Büro

Mit einfachen Mitteln lässt sich im Büro Energie sparen. Econitor zeigt Ihnen, wie´s geht.

Wussten Sie, dass Stand-by-Verbräuche in deutschen Privathaushalten jährlich für knapp 15 Milliarden kWh und damit drei Prozent des Stromverbrauchs auf Bundesebene verantwortlich sind?

Energie- und Leerlaufverluste betreffen allerdings nicht nur den häuslichen Bereich, sondern auch den Arbeitsplatz. Wer hat nicht schon einmal vergessen, seinen Bildschirm oder das Licht nach Arbeitsschluss auszuschalten? Und jeder kennt wohl Kollegen, die es mit dem Energie sparen nicht so genau nehmen.

Unnötige Verbräuche im Büro vermeiden – besonders am PC

Scheinbare Kleinigkeiten entpuppen sich hier schnell als große Probleme. Achten Sie daher grundsätzlich darauf, Bürogeräte nur dann laufen zu lassen, wenn dies auch wirklich notwendig ist.

Schalten Sie ihren PC oder Laptop schon bei kurzen Pausen auf Stand-by, so wird bis zu fünfzigmal weniger Energie verbraucht.

Verwenden Sie keinen Bildschirmschoner. Diese sind bei modernen Monitoren unnötig, da sie mehr Strom verbrauchen als ein Bildschirm, der bei Inaktivität einfach abgeblendet oder in den Ruhezustand versetzt wird.

Überprüfen Sie die Helligkeit Ihres Bildschirms. An hellen Standorten ohne direkte Sonneneinstrahlung kann durch richtiges Einstellen des Monitors ein Drittel des Stroms eingespart werden.

Vergewissern Sie sich beim Verlassen des Arbeitsplatzes, dass alle Geräte und Lichter ausgeschaltet sind.

Motovieren Sie andere zum Energie sparen: Ihre CO2-Bilanz fällt noch besser aus, wenn Sie Kollegen auf Einsparpotentiale aufmerksam machen.

Wie Ihnen Ihr Arbeitgeber beim Energie sparen helfen kann

Ein energieeffizienter Arbeitsplatz bedeutet vor allen eine gute Ausstattung. Beim Anschaffen von Elektronik sollte nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Energieeffizienz der Produkte geachtet werden. Schließlich macht es keinen Sinn, das beim Kauf eingesparte Geld durch eine hohe Stromrechnung wieder zu verlieren. Orientierung bieten Energieeffizienz-Labels wie „Der Blaue Engel“ oder der „Energy Star“.

Laptops verursachen gegenüber PCs rund 70 Prozent weniger an Strom und Kosten, und sind zudem platzsparender, leichter und flexibel einsetzbar.

Ein großes Sparpotential kann auch mit dem Austausch von Glühbirnen gegen Energiesparlampen oder LEDs erreicht werden: So lässt sich der Stromverbrauch um bis zu 80 bzw. 90 Prozent reduzieren.

Was oft übersehen wird: Auch wenn Geräte ordnungsgemäß ausgeschaltet wurden, verbraucht ihr Netzteil noch Strom. Durch den Einsatz von Steckerleisten, welche die Stromzufuhr komplett kappen, kann hier leicht viel Geld gespart werden.

Der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter wirkt sich ebenfalls in großem Maße auf die Klimabilanz eines Unternehmens aus: Pro kWh werden so rund 600 Gramm CO2 eingespart!

Links:

Die Deutsche Energie-Agentur informiert im Rahmen ihrer „Initiative Energieeffizienz“ detailliert über den Stromverbrauch von Bürogeräten.

Plakate, Postkarten und Aufkleber rund um das Thema „Energieeffizienz im Büro“ können Sie hier bestellen oder downloaden. Durch Verbreitung am Arbeitsplatz können Sie damit zum Stromsparen animieren bzw. sich selbst an das Ausschalten von Geräten erinnern.

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