Nach der erfolgreichen Premiere in Frankfurt am Wochenende startet der Film nun am 25.2. deutschlandweit in verschiedenen Kinos.
Für „Plastic Planet“ recherchierte der Regisseur Werner Boote über zehn Jahre lang, und kommt zu dem erschreckenden Ergebnis: Plastik ist überall! Ob in Spielzeug, Kleidung oder Bodenbelägen – und sogar in unserem Blut!
Was macht Plastik so problematisch?
Plastik stellt ein enormes Umweltproblem dar: Grundsätzlich werden nur relativ geringe Mengen des weltweit produzierten Plastiks recycelt. Wobei Recycling leider oft genug nicht die Wiederverwendung, sondern die Verbrennung von Plastik bedeutet, wobei Giftstoffe entweichen.
Über Flüsse gelangen jedes Jahr Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in die Meere. Dort sterben nach dem Verzehr von Plastik jährlich unzählige Meerestiere wie Robben oder Fische. Auch viele Seevögel verenden an Plastik, da sie es nicht von „richtiger“ Nahrung unterscheiden können.
Durch die Nahrungskette reichert sich Plastik in Tieren an, die wiederum auf unserem Teller landen. Dies hat gravierende gesundheitliche Auswirkungen: So beeinflusst etwa Bisphenol A, ein weit verbreiteter Bestandteil von Plastik, durch seine hormonelle Wirkung das menschliche Hormonsystem.
Noch bis zum 1.3. reist Werner Boote durch Deutschland, um seinen Film in ausgewählten Kinos zu präsentieren.
Mehr Informationen zur Tour und zum Film erhalten Sie hier.

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