Die Econitor Spartipps: So können Sie (fast) ohne Aufwand Ihren Energieverbrauch senken und dabei Kosten und CO2 sparen!

Clever waschen – Teil II

Energie, Kosten und Wasser lassen sich nicht nur mit dem richtigen Waschmittel, sondern auch beim Waschvorgang sparen.

Grundsätzlich gilt: Vor dem Waschen die Waschmaschine immer voll beladen. So werden Energie, Wasser und Waschmittel optimal genutzt. Eine Voll-Ladung unterscheidet sich von einer Voll-Stopfung dadurch, dass ein faustbreiter Abstand zwischen Trommelwand und Wäsche bleibt. Zu viel Wäsche in der Waschtrommel schadet der Maschine und führt dazu, dass sich das Waschpulver schlechter lösen und weniger gut verteilen kann.

Einspar-Potential bei der Waschtemperatur

Als Waschmaschinen und Waschmittel noch nicht so effizient waren wie es heutzutage der Fall ist, war das Waschen bei höheren Temperaturen eine Notwendigkeit. Dies sieht heute anders aus: Es reicht, normal verschmutzte Buntwäsche bei 30°C zu waschen, weiße Wäsche wird auch bei 40°C sauber. Kochwäsche (90 °C oder mehr) empfiehlt sich nur bei Ausnahmen wie ansteckenden Krankheiten. Durch eine Reduzierung der Waschtemperatur von 60 °C auf 40 °C sparen Sie 50 Prozent Energie und rund 600 Gramm CO2 pro Waschgang.

Sollte Ihre Waschmaschine eine Ökotaste besitzen, so aktivieren Sie diese vor dem Start. Die Wäsche braucht dann zwar etwas länger, wird aber bei niedrigeren Temperaturen gewaschen. Das Ergebnis ist das gleiche, aber Sie sparen Strom.

Waschen Sie stark verschmutzte Kleidung möglichst schnell, damit der Schmutz bzw. die Flecken nicht eintrocknen, dann lassen sie sich schwerer entfernen. Drehen Sie, um Streifen zu vermeiden, die Wäsche vor dem Waschgang auf links, und ziehen Sie sie glatt – jedes umgeschlagene Wäschestück behindert die Effektivität des Waschvorgangs.

Energie und bares Geld sparen beim Trocknen – Ohne Wäschetrockner

Nach dem Waschen folgt für viele automatisch das Trocknen im Wäschetrockner. Aber ist das auch wirklich immer nötig? Ein Garten oder Balkon sind bei schönem Wetter der ideale Platz zum schnellen Wäschetrocknen, bei Regen empfiehlt sich, wenn vorhanden, ein Kellerraum oder Speicher, aber auch die eigenen vier Wände.

Gerade im Winter ist es gar kein Problem, die Wäsche bei entsprechendem Platz in den Innenräumen zu trocknen. Denn durch das Heizen sinkt die Luftfeuchtigkeit, die feuchte Wäsche sorgt für einen angenehmen Ausgleich. Außerhalb der Heizperiode sorgt eine gute Belüftung für rasches Trocknen ohne Schimmel an den Wänden.

Bügeln Sie nur, wenn dies wirklich notwendig ist, und schalten Sie bei kleineren Pausen zwischendurch (z.B. ein Telefongespräch) das Bügeleisen aus. Wenn Sie aufgrund der Größe Ihres Haushalts doch einen Trockner benötigen sollten, dann kaufen Sie sich ein effizientes Gerät, mit dem Sie Energie und Kosten sparen.