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	<title>Econitor &#124; Das Magazin zu Energieeffizienz und Energiesparen im Haushalt, Hausautomatisierung und Nachhaltigkeit</title>
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	<description>Alles rund um Energiesparen im Haushalt und aktuelle Informationen zu Wohnkomfort und Hausautomatisierung.</description>
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		<title>Smart Meter und Smart Grid: Was denken die Verbraucher?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 15:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie-Christine Rousseau</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum eine Woche, in der nicht &#252;ber den notwendigen Ausbau des aktuellen Stromnetzes zu einer intelligenten Variante (Smart Grid) oder Smart Meter (intelligente Stromz&#228;hler) berichtet wird. Aber wie gut sind die Verbraucher wirklich informiert? Und welche Vorteile bieten ihnen die neuen Z&#228;hler?


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem flächendeckenden Austausch von <dfn title="Der Ferraris-Zähler ist der herkömmliche analoge Stromzähler mit einer horizontal rotierenden Scheibe. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/f/ferraris-zaehler_316.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Ferraris-Zählern</a></dfn> gegen <dfn title="Der intelligente Stromzähler wird schon bald in vielen Haushalten zu finden sein. Mit ihm lässt sich der Stromverbrauch sekundengenau ablesen, was Transparenz schafft, und zum Energiesparen anregt. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/s/smart-meter_4703.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Smart Meter</a></dfn>, der in den nächsten Jahren erfolgen soll, beginnt ein neues Zeitalter der Stromversorgung: Verbraucher können ihren Stromverbrauch zeitnah sehen und kontrollieren. Für sie wird erstmals wirklich nachvollziehbar, wie sich ihre Stromrechnung zusammensetzt und die Konsequenzen ihres Stromverhaltens lassen sich nun unmittelbar ablesen. Stromfresser können schnell entlarvt („Wenn ich nachts alle Elektrogeräte und Steckerleisten ausgeschaltet habe, verbraucht irgendwas immer noch viel Strom – das muss mein Kühlschrank sein“) und so Energiekosten gespart werden.<img class="alignright size-full wp-image-9276" title="Smart Meter" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/07/smart_meter_flickr_tom_raftery_240.jpg" alt="" width="240" height="180" /></p>
<p>Grundsätzlich ist für Verbraucher interessant, dass sie den Kosten-Effekt von umgesetzten Energiespar-Maßnahmen nicht wie bisher erst mit bis zu einem Jahr Verspätung auf ihrer Stromrechnung sehen, sondern bereits kurzfristig, da durch den Einsatz von Smart Metern monatliche Abrechnungen möglich werden.</p>
<p>So wird der Anreiz zum Energiesparen erhöht, was gleichzeitig die Umwelt freut, denn jede nicht verbrauchte Kilowattstunde im Haushalt bedeutet einen geringeren <dfn title="CO2 = Kohlenstoffdioxid (Kohlendioxid, CO2). Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O2). CO2 entsteht bei Verbrennungs- und Stoffwechselprozessen und ist natürlicher Bestandteil der Luft. In höheren Lagen der Atmosphäre hat CO2 als Treibhausgas Einfluss auf das Klima. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/k/kohlenstoffdioxid_2255.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">CO2</a></dfn>-Ausstoß.</p>
<h2>Smart Meter und Smart Grid: Die Stromversorgung der Zukunft</h2>
<p>Die Stromproduktion aus <dfn title="Erneuerbaren Energien  = Erneuerbare Energie (regenerative Energie). Als erneuerbare Energien gelten Energiequellen, die sich relativ schnell regenerieren. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind erneuerbare Energieträger Energiequellen, die in unbegrenztem Maße zur Verfügung stehen. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/e/erneuerbare-energie_339.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Erneuerbaren Energien n</a></dfn>immt immer weiter zu, damit steigen auch die Anforderungen an das Stromnetz: Die je nach Wetter bzw. Tageszeit variierende Stromproduktion aus regenerativen Quellen muss flexibel verteilt bzw. zeitlich gesteuert werden, um zu starke Schwankungen im Stromnetz zu vermeiden. Hier helfen Smart Meter, indem sie einerseits genaue Informationen über die Strom-Nachfrage der Verbraucher liefern, und andererseits die Möglichkeit bieten, diese etwa durch Tarifstrukturen zu beeinflussen.</p>
<p>Das <dfn title="Mit Hilfe des sogenannten intelligenten Stromnetzes in Kombination mit einem digitalen Stromzähler können Verbraucher im Haushalt ihren Stromverbrauch effizienter und genauer steuern. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/s/smart-grid_4498.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Smart Grid</a></dfn> ist somit bi-direktional: Während es sich beim heutigen Stromnetz um eine Einbahnstraße handelt (Der Strom wird überwiegend in Großkraftwerken produziert, und anschließend ins Netz gespeist, ohne dass Energieversorger und Netzbetreiber wissen, ob und wo genau die Nachfrage gerade hoch oder niedrig ist), wird es in Zukunft einen Informationsaustausch in beiden Richtungen geben mit dem Smart Meter als Schnittstelle zwischen Stromnetz und Verbrauchern.</p>
<h2>Smart Grid: Steuerung des Stromverbrauchs durch zeit- und lastvariable Tarife</h2>
<p>Bereits ab Januar 2011 müssen Energieversorger den Kunden, die über einen Smart Meter verfügen, mindestens einen zeit- und /oder lastvariablen Tarif anbieten, der laut Bundesnetzagentur „einen Anreiz zur Energieeinsparung oder zur Steuerung des Energieverbrauchs setzt“.</p>
<p>Damit wird eine wichtige Voraussetzung dafür geschaffen, das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage zu optimieren: Hierdurch könnten <dfn title="Ein Zeitraum, in dem der Strombedarf besonders hoch ist, wird als Verbrauchsspitze oder Spitzenlast bezeichnet. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/v/verbrauchsspitze_8720.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Verbrauchsspitzen</a></dfn> durch Steuerung „abgeflacht“ werden, indem beispielsweise Elektroautos, die nachts nicht unterwegs sind, zu dieser Zeit geladen werden. Denkbar ist in diesem Zusammenhang ein zeitvariabler Stromtarif als Anreiz, durch den die Kunden nachts weniger pro <dfn title="kWh = Kilowattstunde (kWh). Die Wattstunde (Wh) ist eine Maßeinheit für Arbeit und damit Energie. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/k/kilowattstunde-kwh_5023.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">kWh</a></dfn> zahlen als tagsüber.<img class="alignright size-full wp-image-9285" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/07/iStock_000007185476XSmall_acilo_240.jpg" alt="" width="240" height="180" /></p>
<p>Da der durchschnittliche Stromverbrauch in der Nacht deutlich geringer ist, kann auf diese Weise nachts erzeugter Strom effektiv genutzt werden: Am nächsten Tag müssten weniger Autos geladen werden und die Nachfrage würde entsprechend geringer ausfallen.</p>
<p>Auch eine Überproduktion an Strom kann in einem intelligenten System effizient genutzt werden: Wird beispielsweise während eines Sturms viel Strom durch Windenergie erzeugt, erhalten die Smart Meter umgehend die Information, dass viel Strom (entsprechend preiswert) zur Verfügung steht. Sie können dann automatisch das Aufladen von Elektro-Autos, den Start der Waschmaschine uvm. veranlassen.</p>
<h2>Noch zu unbekannt: Smart Meter aus Verbrauchersicht</h2>
<p>Die überwiegende Mehrheit der Verbraucher kann mit der Bezeichnung „Smart Meter“ nichts anfangen: In einer Studie des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V. gaben mehr als neunzig Prozent der Befragten an, diesen Begriff nicht zu kennen. Von digitalen intelligenten Stromzählern haben immerhin knapp fünfzig Prozent der Befragten bereits etwas gehört.</p>
<p>Nachdem den Studienteilnehmern kurz erläutert wurde, was genau unter digitalen Stromzählern zu verstehen ist und welche grundsätzlichen Zielsetzungen mit der geplanten Einführung dieser Zähler verbunden sind, konnten sich über siebzig Prozent den Einsatz eines Smart Meters vorstellen, knapp zwanzig Prozent waren allerdings skeptisch.</p>
<p>Positiv bewerteten die Befragten die Möglichkeit, durch einen intelligenten Stromzähler ihren Energieverbrauch besser kontrollieren und Stromfresser entlarven zu können. Auch die Reduzierung des Energieverbrauchs sowie der Energiekosten und die Nutzung zeitabhängiger Tarife wurden als Vorteile genannt.</p>
<p>Kritisch sehen die Verbraucher vor allem den Bereich Datenschutz: So hatten sie Bedenken, keine Kontrolle über ihre Stromverbrauchsdaten zu haben und zum „gläsernen Kunden“ bzw. Opfer einer missbräuchlichen Verwendung ihrer Daten zu werden. Die Befürchtung, die Stromanbieter könnten aufgrund der vom Zähler gesammelten Verbrauchsprofile die Preise zu bestimmten Tageszeiten gezielt anheben, teilten ebenfalls viele.</p>
<h2>Was erwarten Verbraucher genau vom intelligenten Stromzähler?</h2>
<p>Der ideale Stromzähler ermöglicht aus Verbrauchersicht auf einfache Weise Transparenz und einen eigenen optionalen Einfluss auf den Stromalltag. Zudem gewährleistet er Freiheit und Unabhängigkeit vom Stromanbieter.</p>
<p>Laut Verbraucherzentrale Bundesverband wünschen sich die Verbraucher konkret, dass unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden und es somit ein breites Angebot verschiedener Stromtarife gibt. Ferner sprachen sie sich für die Regulierung der Datenspeicherung und die Gewährleistung der Datensicherheit aus.</p>
<p>Des Weiteren verlangten sie die Aufklärung von Verbrauchern allgemein bezüglich Funktionen und Sinn eines Smart Meter sowie mehr Informationen zu Umwelt-Aspekten. Außerdem forderten die Befragten alltagsrelevante Anwendungen und lediglich geringe monatliche Zusatzkosten für einen Smart Meter.</p>
<h2>Kurz &amp; Knapp:</h2>
<p>Durch den Einsatz von Smart Metern in Kombination mit einem Smart Grid ergeben sich für Verbraucher viele Chancen, es bleiben aber noch ungeklärte Fragen, etwa im Bereich Datenschutz.</p>
<p>Die meisten Verbraucher stehen Smart Metern grundsätzlich positiv gegenüber, allerdings kann nur jeder zweite mit dem Begriff „<dfn title="intelligenter Stromzähler = Smart Meter. Der intelligente Stromzähler wird schon bald in vielen Haushalten zu finden sein. Mit ihm lässt sich der Stromverbrauch sekundengenau ablesen, was Transparenz schafft, und zum Energiesparen anregt. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/s/smart-meter_4703.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">intelligenter Stromzähler</a></dfn>“ etwas anfangen. Hieran wird deutlich, dass der Aufklärungsbedarf immer noch groß ist.</p>

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		<title>Bio-Kunststoff: L&#246;sung oder neues Problem?</title>
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		<description><![CDATA[Weg von fossilen Rohstoffen, hin zu einer gr&#252;nen Alternative mit perfekter &#214;ko-Bilanz &#8211; Bio-Plastik soll es richten. Es gilt nicht nur als &#246;korrekt, da es schnell verrottet, sondern auch als klimafreundlich, weil es nicht aus fossilen Rohstoffen hergestellt wird und somit kein CO2 verursacht. Aber gibt es nicht Bio-Kunststoff, der auf Erdgas und Erd&#246;l basiert? Wie nachhaltig ist Bio-Plastik wirklich?


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der erste vollsynthetische Kunststoff hergestellt: Eine Revolution, da Kunststoffe bis dahin nur aus natürlichen Rohstoffen hergestellt wurden. Diese wiesen zahlreiche Nachteile auf, etwa eine erhöhte Brennbarkeit, eine kurze Lebensdauer oder eine sehr aufwändige Produktion.</p>
<div id="attachment_8446" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-8446" title="Kunststoff-Granulat" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/05/Fotolia_sarikhani_240.jpg" alt="" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">Kunststoff-Granulat</p></div>
<p>Der Durchbruch erfolgte 1905 mit der Entdeckung des ersten vollsynthetischen Kunststoffs Phenolharz. Unter dem Handelsnamen Bakelit trat er seinen Siegeszug an, den er seinen isolierenden Eigenschaften ebenso zu verdanken hatte wie der Tatsache, dass die zur Produktion benötigten Rohstoffe leicht zu beschaffen waren.</p>
<p>Es entstanden in der Folge immer neue Arten von Kunststoffen mit einer Vielzahl an Anwendungs-möglichkeiten. Plastik wurde mehr und mehr zum Alltagsgut und die Kunststoff-Produktion wuchs dementsprechend:1930 belief sie sich auf 10.000 Tonnen pro Jahr, 1949 waren es bereits eine Million Tonnen. Schätzungen zufolge werden 2010 weltweit 304 Millionen Tonnen Kunststoff produziert werden, ein Ende des Trends ist vorläufig nicht in Sicht.</p>
<p>Die Menge an erzeugtem Bio-Kunststoff ist dagegen verschwindend gering: 350.000 Tonnen im Jahr 2006 oder 0,15 Prozent der weltweiten Plastikproduktion. Aller Voraussicht nach wird dieser Anteil in den nächsten Jahren stark zunehmen, denn Bio-Kunststoff erlebt zurzeit einen Boom. Als vollständig biologisch abbaubar gepriesenes Plastik soll es einen Ausweg bieten aus der Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen sowie der Umweltverschmutzung und den Gesundheitsschäden durch Kunststoffe ein Ende bereiten. Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen ist allerdings noch doppelt bis fünfmal so teuer wie Plastik auf Erdgas- oder Erdölbasis, obwohl agrarische Produkte wie Zucker oder Stärke deutlich preiswerter und vor allem auch preisstabiler sind als fossile Rohstoffe. Aufgrund deren Preisentwicklung und zu geringer Produktionskapazitäten sind Bio-Kunststoffe aber (noch) nicht wettbewerbsfähig.</p>
<h2>Bio-Plastik, biologisch abbaubarer Kunststoff, biobasiert – was ist was?</h2>
<p>Mit der Vorsilbe „Bio-“ werden bei Kunststoffen zweierlei Produkteigenschaften bezeichnet: einmal die „Bio-Basiertheit“ und einmal die biologische Abbaubarkeit. Als biobasiert werden Kunststoffe bezeichnet, die zum Teil oder vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt worden sind. Dies bedeutet allerdings nicht, dass solche Kunststoffe auch automatisch biologisch abbaubar sind!</p>
<p>Denn dafür ist nicht die Rohstoffbasis ausschlaggebend, sondern die chemische Struktur der Rohstoffe sowie ihr Vermögen, sich innerhalb einer bestimmten Zeit und definierter Temperatur-, Sauerstoff- und Feuchtebedingungen in Anwesenheit von Mikroorganismen oder Pilzen zu mehr als neunzig Prozent Wasser, <dfn title="Kohlendioxid = Kohlenstoffdioxid (Kohlendioxid, CO2). Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O2). CO2 entsteht bei Verbrennungs- und Stoffwechselprozessen und ist natürlicher Bestandteil der Luft. In höheren Lagen der Atmosphäre hat CO2 als Treibhausgas Einfluss auf das Klima. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/k/kohlenstoffdioxid_2255.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Kohlendioxid</a></dfn> und <dfn title="Biomasse ist ein Energieträger. Als Biomasse gelten organische Stoffe und ihre Umwandlungsprodukte, in fester, gasförmiger oder flüssiger Form. Diese sind zur Erzeugung von Strom oder Wärme geeignet. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/b/biomasse_2237.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Biomasse</a></dfn> abzubauen.</p>
<p>An dieser Stelle ist zu beachten, dass auch Bio-Kunststoffe auf Basis fossiler Rohstoffe (Erdöl oder Erdgas) existieren, die biologisch abbaubar sind. Sie machen etwa zehn Prozent aller produzierten Bio-Kunststoffe aus.</p>
<h2>Die Öko-Bilanz von Bio-Kunststoff</h2>
<div id="attachment_8452" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-8452" title="Umweltverschmutzung durch Plastik" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/05/Fotolia_nonameman-240x180.jpg" alt="" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">Umweltverschmutzung durch Plastik</p></div>
<p>Lange Zeit wurde Bio-Kunststoff als umwelt- und klimafreundliche Alternative zu herkömmlichem  Kunststoff aus fossilen Quellen angesehen und erfreute sich unter umweltbewussten Konsumenten großer Beliebtheit. Doch das grüne Image bröckelte in den letzten Jahren kontinuierlich: Untersuchungen haben gezeigt, dass Bio-Kunststoffe relativ langsam verrotten, was für die Verwertung in industriellen Kompostier-anlagen ein Problem darstellt (eine Hausgarten-kompostierung ist sowieso nicht möglich), zudem entstehen laut Umweltbundesamt (uba) bei der Verrottung keine sogenannten wertgebenden Kompostbestandteile (wie Nährstoffe und Mineralien), sondern ausschließlich <dfn title="CO2 = Kohlenstoffdioxid (Kohlendioxid, CO2). Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O2). CO2 entsteht bei Verbrennungs- und Stoffwechselprozessen und ist natürlicher Bestandteil der Luft. In höheren Lagen der Atmosphäre hat CO2 als Treibhausgas Einfluss auf das Klima. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/k/kohlenstoffdioxid_2255.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">CO2</a></dfn> und Wasser. Daher empfehle sich die energetische Verwertung unter Nutzung des Energieinhaltes als Entsorgungsweg.</p>
<p>Laut uba sprechen die Fälle, in denen seriöse Erkenntnisse bezüglich der biologisch abbaubaren Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe vorliegen gegen diese. Allerdings sei ihr Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz und zur anderweitigen Entlastung der Umwelt noch nicht vollständig untersucht, und aussagefähige Umweltbetrachtungen und damit Aussagen über ihre Nachhaltigkeit lägen für die Mehrzahl der Produkte aus biobasierten biologisch abbaubaren Kunststoffen bisher nicht vor.</p>
<p>Was Kunststoffe auf Basis fossiler Rohstoffe betrifft, so sieht das uba diese sehr kritisch: Denn sie tragen weder zur Ressourcenschonung noch zu CO2-Einsparungen bei, und verfügen auch nicht über das Potential einer werkstofflichen Verwertung wie konventionelle Kunststoffe. Zudem ist der <dfn title="Primärenergie ist Energie, die in Form von natürlichen Energiequellen zur Verfügung steht. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/p/primaerenergie_6896.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Primärenergiee</a></dfn>insatz für ihre Produktion deutlich höher als bei biologisch basierten oder herkömmlichen Kunststoffen.</p>
<h2>Weitere Nachteile der Bio-Kunststoffe</h2>
<p>Ein weiteres großes Problem der Bio-Kunststoffe liegt darin, dass für ihre Herstellung auf Ressourcen zurückgegriffen wird, die ansonsten zur Produktion von Nahrungsmitteln dienen könnten. Darüber hinaus verursacht der intensive Anbau von Rohstoffen wie Zuckerrüben, Mais oder Kartoffeln Umwelt- und Gesundheitsschäden, etwa durch Pestizide, Dünger und einen hohen Wasserverbrauch.</p>
<p>Auch der Transport, die energieintensive Verarbeitung und das aufwändige <dfn title="Recycling ist die Rohstoffgewinnung aus Abfällen bzw. gebrauchten Materialien. Ziel ist die Reduzierung des Abfallvolumens und die Rückführung der nutzbaren Stoffe in den Wirtschaftskreislauf. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/r/recycling_2311.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Recycling</a></dfn> (um zu verrotten, muss der Kunststoff erhitzt werden) wirken sich negativ auf die Ökobilanz aus.</p>
<h2>Kurz &amp; Knapp</h2>
<p>Bio-Kunststoffe können sowohl aus nachwachsenden Rohstoffen als auch fossilen Ressourcen hergestellt werden. Biobasierte Kunststoffe, die zum Teil oder vollständig auf nachwachsenden Rohstoffen basieren, sind nicht automatisch biologisch abbaubar.</p>
<p>Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe lösen zwar das Problem der Abhängigkeit von fossilen Quellen, schaffen aber neue Probleme durch Umwelt- und Gesundheitsschäden beim Anbau von Agrarprodukten sowie bei Transport und Verarbeitung. Zudem ist ihre Entsorgung zeit- sowie energieintensiv und liefert keinen ökologischen Mehrwert.</p>
<p>Daher gilt: Plastiktüten sowie Verpackungen und Gegenstände aus Kunststoff sollten nach Möglichkeit vermieden werden, ganz gleich, ob sie biobasiert sind oder nicht.</p>
<h2>Weiterführende Links:</h2>
<p>Ausführliche Hintergrundinformationen zum Thema „Biokunststoff“ gibt es <a href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3834.pdf" title="Uba: Bio-Kunststoff" target="_blank" class="lipdf">hier</a> vom Umweltbundesamt.</p>
<p>Mehr zur Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik finden Sie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bZ14k4pSpjI&amp;feature=PlayList&amp;p=87E7B6A388707771&amp;playnext_from=PL&amp;playnext=1&amp;index=5" title="Youtube-Video" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</p>

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		<title>Gr&#252;n heiraten &#8211; My Big Fat Green Wedding</title>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.econitor.de/magazin/?p=8241</guid>
		<description><![CDATA[Die Hochzeitssaison ist in vollem Gange: Zwischen Mai und September wird besonders gerne geheiratet. F&#252;r den Hochzeitstag mit zahlreichen G&#228;sten scheuen viele weder Kosten noch M&#252;he. Aber solch gro&#223;e Feste sind nicht nur aufwendig und teuer, sondern beanspruchen auch viele Ressourcen. Wenn Sie auf Umwelt und Klima R&#252;cksicht nehmen m&#246;chten, bietet sich eine gr&#252;ne Hochzeit an. Aber wie genau sieht eigentlich eine nachhaltige Hochzeit aus?


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine grüne Hochzeit – da denken Sie erst einmal an Verzicht und wenig Spaß? Falsch! Denn wenn Sie ein paar Empfehlungen beachten, steht einem erfüllten und trotzdem nachhaltigen Hochzeittag nichts mehr im Wege.</p>
<h2>Der passende Ort für das Hochzeitsfest</h2>
<p><img class="size-full wp-image-8273 alignright" title="So geht´s auch: Mit dem Pferd zur Trauung" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/05/Braut_auf-Pferd_Donald_Handley_Fotolia_240.jpg" alt="So geht´s auch: Mit dem Pferd zur Trauung" width="240" height="180" /></p>
<p>Ihre Feier findet in der Nähe des Wohnortes von Familie und Freunden statt? Desto besser. Denn lange Anreisewege bedeuten einen hohen <dfn title="CO2 = Kohlenstoffdioxid (Kohlendioxid, CO2). Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O2). CO2 entsteht bei Verbrennungs- und Stoffwechselprozessen und ist natürlicher Bestandteil der Luft. In höheren Lagen der Atmosphäre hat CO2 als Treibhausgas Einfluss auf das Klima. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/k/kohlenstoffdioxid_2255.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">CO2</a></dfn>-Ausstoß. Auch die räumliche Nähe von Trauung und Feier hat Vorteile: In einem Kloster etwa können Sie beides miteinander kombinieren, ansonsten empfiehlt es sich, Standesamt und / oder Kirche und Feierstätte so zu wählen, dass Sie zu Fuß, per Rikscha, Fahrrad, Kutsche oder Pferd dorthin gelangen können, für Gäste kommt ebenfalls der Fußweg infrage sowie die öffentlichen Verkehrsmittel oder ein eigens gemieteter Hochzeitsbus.</p>
<p>Bei der Wahl des Restaurants oder des Caterings sollten Sie auf regionale und saisonale (Bio-)Küche achten. Verzichten Sie bei der Tisch-Dekoration auf Einweg-Produkte und verwenden Sie stattdessen Kränze, Gestecke und sonstigen Tischschmuck wie Kerzen aus natürlichen Materialien.</p>
<p>Achten Sie bei Blumen auf ein fairtrade-Siegel, und bevorzugen Sie solche aus dem eigenen Garten bzw. den Gärten Ihrer Gäste. Eine sinnvolle Alternative zu Schnittblumen stellen Topfpflanzen dar, an denen Sie nach dem Fest in Ihren Wohnräumen, Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon noch lange Freude haben.</p>
<h2>Nachhaltige Hochzeit: Kleidung, Accessoires und Styling</h2>
<p>Auch Hochzeitskleider bzw. -Anzüge gibt es mittlerweile aus Bio-Baumwolle oder ökologischer Wildseide, das passende <dfn title="Der Begriff setzt sich aus den Wörtern „ökologisch“ und „korrekt“ zusammen. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/o/oekorrekt_4517.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">ökorrekte</a></dfn> Schuhwerk existiert ebenfalls. Wer seinen Geldbeutel aber lieber schonen und sich trotzdem nachhaltig verhalten möchte, kann ein gebrauchtes Hochzeitskleid bzw. einen gebrauchen Anzug kaufen. Eine weitere Alternative, die aber sicher nicht für jeden in Frage kommt: Das Hochzeitsoutfit eines Freundes / einer Freundin oder eines Familienmitgliedes borgen oder umschneidern lassen. Gleiches gilt für Accessoires wie Handschuhe, Schleier oder Krawatte.</p>
<p>Mithilfe der breiten Palette an Naturkosmetik und Bio-Haarpflegeprodukten können Sie Ihr individuelles Styling auf Ihre Kleidung abstimmen. Bei besonders kunstvollen Frisuren helfen entweder Freunde oder, wenn in Ihrer Nähe verfügbar, ein Bio-Friseur.</p>
<h2>Schmuck und Geschenke</h2>
<p>Hinsichtlich Eheringe und sonstigen Schmucks gilt: Vorsicht! Gerade bei der Gewinnung von Gold werden große Mengen an Ressourcen beansprucht und die Umwelt in vielen Fällen durch den Einsatz von Chemikalien verschmutzt. Eine Alternative stellt Silber dar, noch empfehlenswerter ist Schmuck aus wiederverwertbaren Materialien sowie neu eingeschmolzener oder geerbter Schmuck.</p>
<p>Dank einer Geschenkeliste bekommen Sie nicht nur das geschenkt, was Ihnen wirklich gefällt, Sie schützen sich damit auch vor bösen Überraschungen in Form von Geschenken in doppelter und dreifacher Ausführung. Durch Ihre spezifischen Geschenkwünsche können Sie ein großen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, etwa wenn Sie sich eine Patenschaft für ein Umweltschutzprojekt wünschen, Spenden für einen guten Zweck sammeln oder mit geschenktem Geld viele kleine Dinge bewusst verändern. So können Sie etwa hiervon <dfn title="Als Ökostrom wird elektrische Energie bezeichnet, die aus regenerativen Energiequellen stammt. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/o/oekostrom_361.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Ökostrom</a></dfn> statt <dfn title="Als Graustrom wird, im Gegensatz zu „grünem“ Strom, der konventionelle Strommix bezeichnet, der in Deutschland überwiegend in Kohle- und Atomkraftwerken produziert wird. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/g/graustrom_7950.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Graustrom</a></dfn> beziehen oder eine Bio-Kiste mit frischem Obst und Gemüse der Saison, die nach Hause geliefert wird.</p>
<h2>Einladungen und Unterbringung der Gäste</h2>
<p>Hochzeitseinladungen per Mail zu verschicken spart nicht nur Geld, sondern auch Ressourcen für Papier, Druck und Transport. Falls Sie doch die klassische Variante vorziehen oder nicht alle Ihrer potentiellen Gäste über eine Mailadresse verfügen, bieten sich Karten und Umschläge aus <dfn title="Recycling ist die Rohstoffgewinnung aus Abfällen bzw. gebrauchten Materialien. Ziel ist die Reduzierung des Abfallvolumens und die Rückführung der nutzbaren Stoffe in den Wirtschaftskreislauf. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/r/recycling_2311.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Recycling</a></dfn>papier an, die mit umweltfreundlichen Farben bedruckt werden können. Druckereien, die diese im Angebot haben, finden Sie in den meisten größeren Städten oder im Internet.</p>
<p>Eine Rückantwort sollte ebenfalls per Mail oder alternativ per Telefon erfolgen, was für beide Seiten aus ökologischer, zeitlicher und finanzieller Sicht von Vorteil ist.</p>
<p>Wenn Sie nicht all Ihre Gäste privat unterbringen können, halten Sie Ausschau nach Bio-Hotels und -Pensionen oder solchen, die sich durch einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auszeichnen. Idealerweise liegen diese in der Nähe der Räumlichkeiten, in denen Ihre Feier stattfindet.</p>
<h2>Nach der Hochzeit</h2>
<p>Auch im Rahmen einer nachhaltigen Hochzeit fallen Emissionen an: Wenn Sie es wünschen, können Sie diese im Internet berechnen und anschließend kompensieren lassen. Grundsätzlich gilt: Emissionen besser ganz vermeiden als sie großzügig kompensieren zu lassen. Und: Achten Sie bei der Wahl eines Anbieters auf Seriösität und daher auf Zertifikate wie den &#8220;Gold Standard&#8221;.</p>
<p><img class="size-full wp-image-8244 alignright" title="Hochzeitsfoto" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/05/iStock_Brautpaar_TriggerPhoto_240l.jpg" alt="" width="240" height="180" /></p>
<p>Was Ihre Hochzeitsfotos betrifft, so lassen sich die Bilder eines von Ihnen engagierten Fotografen nach der Hochzeit einfach auf einer Internetseite hochladen. Dort können sich alle Gäste Fotos aussuchen und auch wirklich nur die gewünschten beim Fotostudio in Auftrag geben. Ein weiterer Pluspunkt einer Foto-Website: Auch von den Gästen geschossene Bilder können hochgeladen und allen zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>Für das Dankesschreiben gilt wie für die Einladung: Vorzugsweise per Mail schicken, ansonsten umweltfreundliches Papier verwenden und ökologisch drucken lassen. Die elektronische Variante bietet den Vorteil, dass Sie ohne viel Aufwand eine Fotokollage oder auch ein Video schicken können.</p>
<h2>Last but not least: Die Flitterwochen</h2>
<p>Statt um die Welt zu reisen, lassen sich etwa das eigene (Bundes-)Land oder die europäischen Nachbarn bequem und klimaschonend entdecken. Für Sportsfreunde bietet sich beispielsweise ein Urlaub in den Bergen an, für Entspannung sorgt der Aufenthalt in einem nachhaltigen Wellness-Hotel. Informationen und Angebote finden Sie bei Reisebüros oder Verbänden, die sich auf nachhaltigen Tourismus spezialisiert haben.</p>
<h2>Kurz &amp; Knapp</h2>
<p>Eine nachhaltige Hochzeit ist weder langweilig noch erfordert sie besonders aufwendige Vorbereitungen. Schon durch ein paar Maßnahmen können Sie Ihr Fest nachhaltiger gestalten. Wenn Sie nicht alle Empfehlungen befolgen können oder wollen, lohnt es sich bereits, nur einige umzusetzen. In den meisten Fällen sparen Sie dabei nicht nur Ressourcen und CO2, sondern auch noch Zeit und Geld.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">Eine grüne beziehungsweise ökologische korrekte Hochzeit – da denken Sie erst einmal an Verzicht und wenig Spaß? Falsch! Denn wenn Sie ein paar Empfehlungen beachten, steht einem erfüllten und trotzdem nachhaltigen Hochzeittag nichts mehr im Wege.<br />
Den passenden Ort für das Hochzeitsfest finden<br />
Je näher Ihre Feier im Umkreis von Familie und Freunden stattfindet, desto besser. Denn lange Anreisewege bedeuten einen hohen CO2-Ausstoß. Auch die räumliche Nähe von Trauung und Feier hat Vorteile: In einem Kloster etwa können Sie beides miteinander kombinieren, ansonsten empfiehlt es sich, Standesamt und / oder Kirche und Feierstätte so zu wählen, dass Sie zu Fuß, per Rikscha, Fahrrad, Kutsche oder Pferd dorthin gelangen könne, für Gäste empfiehlt sich ebenfalls der Fußweg sowie die öffentlichen Verkehrsmittel oder ein eigens gemieteter Hochzeitsbus.<br />
Bei der Wahl des Restaurants oder des Caterings sollten Sie auf regionale und saisonale (Bio-)Küche achten. Verzichten Sie bei der Tisch-Dekoration auf Einweg-Produkte und verwenden Sie stattdessen Kränze, Gestecke und sonstigen Tischschmuck wie Kerzen aus natürlichen Materialien.<br />
Achten Sie bei Blumen auf ein fairtrade-Siegel, und bevorzugen Sie solche aus dem eignen Garten bzw. den Gärten Ihrer Gäste. Eine sinnvolle Alternative zu Schnittblumen stellen Topfpflanzen da, an  denen Sie anschließend in Ihren Wohnräumen, Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon noch lange Freude haben.<br />
Nachhaltiges Fest: Kleidung, Accessoires und Styling<br />
Auch Hochzeitskleider bzw. -Anzüge gibt es mittlerweile aus Bio-Baumwolle oder ökologischer Wildseide, das passende ökorrekte Schuhwerk existiert ebenfalls. Wer seinen Geldbeutel aber lieber  schonen und sich trotzdem nachhaltig verhalten möchte, kann ein gebrauchtes Hochzeitskleid bzw. einen gebrauchen Anzug kaufen. Eine weitere Alternative, die aber sicher nicht für jeden in Frage kommt: Das Hochzeitsoutfit eines Freundes / einer Freundin oder eines Familienmitgliedes borgen. Gleiches gilt für Accessoires wie Handschuhe, Schleier oder Krawatte.<br />
Mithilfe der breiten Palette an Naturkosmetik und Bio-Haarpflegeprodukten können Sie Ihr individuelles Styling auf Ihre Kleidung abstimmen. Bei besonders kunstvollen Frisuren helfen entweder Freunde oder, wenn in Ihrer Nähe verfügbar, ein Bio-Friseur.<br />
Schmuck und Geschenke<br />
Hinsichtlich Eheringe und sonstigen Schmucks gilt: Vorsicht! Gerade bei der Gewinnung von Gold werden große Mengen an Ressourcen beansprucht und die Umwelt in vielen Fällen durch den Einsatz von Chemikalien verschmutzt. Eine Alternative stellt Silber dar, noch empfehlenswerter ist Schmuck aus wiederverwertbaren Materialien sowie neu eingeschmolzener oder geerbter Schmuck.<br />
Dank einer Geschenkeliste bekommen Sie nicht nur das geschenkt, was Ihnen wirklich gefällt, Sie schützen sich damit auch vor bösen Überraschungen in Form von Geschenken in doppelter und dreifacher Ausführung. Durch Ihre spezifischen Geschenkwünsche können Sie ein großen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, etwa wenn Sie sich eine Patenschaft für ein Umweltschutzprojekt wünschen, Spenden für einen guten Zweck sammeln oder mit geschenktem Geld viele kleine Dinge bewusst verändern. So können Sie etwa hiervon Ökostrom statt Graustrom beziehen oder eine Bio-Kiste mit frischem Obst und Gemüse der Saison, die nach Hause geliefert wird.<br />
Einladungen und Unterbringung der Gäste<br />
Hochzeitseinladungen per Mail zu schicken spart nicht nur Geld, sondern auch Ressourcen für Papier, Druck und Transport. Falls Sie doch die klassische Variante vorziehen oder nicht alle Ihrer potentiellen Gäste über eine Mailadresse verfügen, bieten sich Karten und Umschläge aus Recyclingpapier an, die mit umweltfreundlichen Farben bedruckt werden können. Druckereien, die diese im Angebot haben, finden Sie in den meisten größeren Städten oder im Internet.<br />
Eine Rückantwort sollte ebenfalls per Mail oder alternativ per Telefon erfolgen, was für beide Seiten aus ökologischer, zeitlicher und finanzieller Sicht von Vorteil ist.<br />
Wenn Sie nicht all Ihre Gäste privat unterbringen können, halten Sie Ausschau nach Bio-Hotels und   Pensionen oder solchen, die sich durch einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auszeichnen. Idealerweise liegen diese in der Nähe der Räumlichkeiten, in denen die Feier stattfindet.<br />
Nach der Hochzeit: Allgemein<br />
Auch bei einer nachhaltigen Hochzeit fallen Emissionen an: Wenn Sie es wünschen, können Sie diese im Internet bei verschiedenen Anbietern berechnen und anschließend kompensieren. Grundsätzlich gilt: Emissionen besser ganz vermeiden als sie großzügig kompensieren zu lassen.<br />
Was Ihre Hochzeitsfotos angeht, so können Sie nach der Hochzeit einfach die Bilder auf einer Internetseite hochladen. Dort können sich alle Gäste ihre Fotos aussuchen und sie selbst ausdrucken oder auch wirklich nur die gewünschten beim Fotostudio in Auftrag geben. Ein weiterer Pluspunkt: Auch von den Gästen geschossene Bilder können hochgeladen und allen zur Verfügung gestellt werden.<br />
Für das Dankesschreiben gilt wie für die Einladung: Vorzugsweise per Mail schicken, ansonsten umweltfreundliches Papier verwenden und ökologisch drucken lassen. Die elektronische Variante bietet den Vorteil, dass Sie ohne viel Aufwand eine Fotokollage oder auch ein Video schicken können.<br />
Last but not least: Die Flitterwochen<br />
Statt um die Welt zu reisen, lässt sich bequem und klimaschonend das eigene (Bundes-)Land oder Europa entdecken. Für Sportsfreunde bietet sich etwa ein Urlaub in den Bergen an, für Entspannung sorgt der Aufenthalt in einem nachhaltigen Wellness-Hotel. Informationen und Angebote finden Sie beispielsweise bei Reisebüros oder Verbänden, die sich auf nachhaltigen Tourismus spezialisiert haben.<br />
Kurz &amp; Knapp<br />
Eine nachhaltige Hochzeit ist weder langweilig noch erfordert sie aufwendige Vorbereitungen. Schon durch ein paar Maßnahmen können Sie Ihr Fest nachhaltiger gestalten. Wenn Sie nicht alle Empfehlungen befolgen können oder wollen, lohnt es sich bereits, nur einige umzusetzen. In den meisten Fällen sparen Sie dabei nicht nur Ressourcen und CO2, sondern auch noch Zeit und Geld.</p>
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		<item>
		<title>Kaugummi: Heute schon auf Erd&#246;l gekaut?</title>
		<link>http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/freizeit-sport/kaugummi-heute-schon-auf-erdoel-gekaut_7750.html</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 11:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie-Christine Rousseau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featurebox]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[biologisch abbaubar]]></category>
		<category><![CDATA[Kunststoff]]></category>
		<category><![CDATA[Regenwald]]></category>
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		<description><![CDATA[Haben Sie schon mal dar&#252;ber nachgedacht, woraus Kaugummi eigentlich besteht? Und welche Vorteile und Nachteile Bio-Kaugummi hat?


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem deutschen Kaugummi-Verband zufolge haben die Bundesbürger 2009 etwa 656 Millionen Euro für Kaugummis ausgegeben, allen voran Jugendliche. Mit zunehmendem Alter sinkt dann die Zahl der Konsumenten: Während in der Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen 77 Prozent angaben, mindestens einmal pro Woche Kaugummi zu kauen, waren es bei den 40- bis 49-Jährigen nur noch 44 Prozent.</p>
<p>Im internationalen Vergleich dominieren Länder wie die USA oder Belgien das Kaugummi-Ranking mit einem zwei Drittel bzw. ein Drittel höheren Kaugummi-Verbrauch als in der Bundesrepublik.</p>
<p>Auf dem Markt finden sich heutzutage viele unterschiedliche Sorten Kaugummi, nicht nur, was Geschmack und Farbe angeht, sondern auch bezüglich ihrer Funktion: So etwa zum Blasen machen (Bubble Gum), zum Bleichen der Zähne, gegen Übelkeit und Durchfall, zur Zahnpflege und als Zigarettenersatz.</p>
<h2>Die Geschichte des Kaugummis</h2>
<p>Das bislang älteste Kaugummi der Welt ist ganze 9000 Jahre alt und wurde im Rahmen einer Ausgrabung in Südschweden entdeckt. Immer wieder kommt es zu Funden, die belegen, dass das Kaugummikauen keine Erfindung der Neuzeit ist. Forscher vermuten, dass die frühen Kaugummis wegen ihrer antiseptischen (Krankheitserreger abtötenden) Wirkung gekaut wurden. Als Rohstoff diente in der Regel Birkenrinde, aus der durch Kochen ein Harz, Birkenteer, gewonnen wurde. Dieses härtet beim Abkühlen aus und weicht bei Erwärmen wieder auf. Noch heute werden Bestandteile der Birke wegen ihrer antiseptischen Wirkung genutzt.</p>
<h2>Wie wird ein herkömmliches Kaugummi produziert?</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-7787" title="Kaugummi-Vielfalt" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/04/Fotolia_6214372_XS_Kaugummis_240.jpg" alt="" width="240" height="180" />Anfangs wurde industriell hergestelltes Kaugummi mit Chicle, natürlichem Latex, gefertigt. Heutzutage macht der Chicle-Anteil, wenn überhaupt, bei den konventionellen Kaugummis nicht mehr als wenige Prozent aus, die restliche Kaumasse bilden sogenannte petrochemische Polymere, aus Erdöl gewonnene Kunststoffe. Vor allem der Kunststoff Polyisobutylen wird aufgrund seiner hohen Reißdehnung, Temperaturbeständigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber Säuren gerne als Kaumasse verwendet. Dieser Kunststoff ist grundsätzlich vielseitig einsetzbar, und dient etwa als Dichtungsmasse im Bauwesen oder als Pflasterkleber.</p>
<p>Neben der Kaumasse bestehen Kaugummis aus Füllstoffen wie Cellulose, die die Kalorien eines Lebensmittels reduzieren bzw. sein Volumen vergrößern. Weitere Zutaten sind Zucker und / oder Süßungsmittel, Weichmacher, Feuchthaltemittel, Aromen, Antioxidationsmittel, Säure, Farbstoffe und Emulgatoren.</p>
<p>Die petrochemische Kaumasse kann nicht verdaut werden, verklebt aber auch nicht, wie oft behauptet, Magen oder Darm. Es besteht also kein Grund zur Sorge, falls ein Kaugummi aus Versehen verschluckt wird.</p>
<h2>Bio-Kaugummi: Die Herstellung</h2>
<p>Bio-Kaugummi besteht aus einer Mischung aus Chicle, natürlichen Wachsen wie Bienenwachs, Bio-Zucker und natürlichen Aromen und – je nach gewünschter Farbe – eventuell natürlichen Farbstoffen. Gewonnen wird Chicle aus dem Saft des Chicozapote-Baums, der nur im Regenwald wächst. Außerhalb seiner natürlichen Umgebung angepflanzt, produziert er kein milchfarbenes Latex, das als Kaumasse für alle Bio-Kaugummis dient. Daher wird von Seiten der Hersteller die Rolle der Chicozapote-Bäume beim Schutz der Regenwälder betont.</p>
<p>Für die Gewinnung von Chicle werden jene Bäume durch Schnitte in der Rinde oberflächig angeritzt, der austretende Saft wird in einem Beutel am Fuße des Baumes aufgefangen. Ein Baum liefert drei bis fünf Kilogramm Chicle, kann aber nur etwa alle sieben Jahre „geerntet“ werden.</p>
<p>Nach Auffangen des Saftes wird dieser eingekocht, um ihm die Flüssigkeit zu entziehen. Zurück bleibt eine klebrige Masse, die zu rechteckigen Ziegeln geformt, nach dem Abkühlen aushärtet. Die Ziegelform eignet sich perfekt zur Lagerung und zum Weitertransport.</p>
<h2>Die Vorteile von Öko-Kaugummi</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-7792" title="Kaugummi-Flecken auf der Straße" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/04/Kaugummi_Foto_noii´s.jpg" alt="" width="240" height="180" />Bio-Kaugummi wird nachhaltig produziert, enthält keine Inhaltsstoffe auf künstlicher bzw. petrochemischer Basis und ist vor allem biologisch abbaubar. Herkömmliche Kaugummis dagegen verrotten nicht, weswegen ein Bürgersteig bzw. eine Straße ohne weiße Kaugummi-Flecken in vielen Städten mittlerweile absoluten Seltenheitswert hat.</p>
<p>Für die Stadtreinigung sind ausgespuckte Kaugummis auf Erdölbasis ein Grauen: Einmal getrocknet sind sie nur mit großem Aufwand zu entfernen – das kostet nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld. Daher wird das Entsorgen von Kaugummis auf der Straße in immer mehr Städten mit Bußgeldern belegt.</p>
<p>Prominentester Vorreiter gegen den Kaugummi-Konsum ist Singapur: Dort war das Kaugummikauen zwölf Jahre Land verboten, mittlerweile gibt es zwar wieder Kaugummis zu kaufen, allerdings nur in Apotheken, und beim Kauf werden der Name und die Ausweisnummer des Käufers in ein Register eingetragen. Grund für das Kaugummi-Verbot in Singapur waren übrigens verklebte U-Bahntüren bzw. Lichtschranken, durch die es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen kam.</p>
<h2>Hat Bio-Kaugummi auch Nachteile?</h2>
<p>Erst einmal soll an dieser Stelle vor einem weit verbreiteten Missverständnis gewarnt werden. Denn auch für Bio-Kaugummi gilt: Ökologisch bzw. nachhaltig produziert ist nicht gleichbedeutend mit Fair Trade! Nur bei Produkten mit Fair-Trade-Zertifizierung kann davon ausgegangen werden, dass die Produzenten vor Ort angemessen entlohnt wurden.</p>
<p>Wie bereits oben erwähnt, dient die Tatsache, dass der Chicozapote-Baum nur in seiner natürlichen Umgebung Chicle produziert, als Argument für den Schutz des Regenwaldes, da ein intakter Regenwald Voraussetzung für die Chicle-Produktion ist. Der Chicozapote-Baumbestand ist aber logischerweise begrenzt und die Latex-Produktion pro Baum fällt zudem sehr gering aus. Daher kann Chicle als Hauptbestandteil der Kaumasse nur bei bestimmten Kaugummisorten zum Einsatz kommen, und nicht dem gesamten Markt zur Verfügung stehen.</p>
<p>Kaugummi kann noch so Bio sein, wenn es Zucker enthält, ist das schlecht für die Zähne, und eignet sich somit nicht zur Zahnreinigung zwischendurch. Ein weiterer Nachteil von Bio-Kaugummi besteht darin, dass damit keine Blasen erzeugt werden können.</p>
<p>Sowohl Konsistenz als auch Geschmack unterscheiden sich teilweise erheblich von herkömmlichen Kaugummis, weshalb Bio-Kaugummi es schwer haben dürfte, aus seiner „Öko-Nische“ herauszukommen.</p>
<h2>Kurz &amp; Knapp:</h2>
<p>Das herkömmliche Kau-gummi trägt seinen Namen nicht nur wegen seiner Eigenschaften zu Recht, sondern auch aufgrund des hohen petrochemischen Anteils seiner Kaumasse. Bei Bio-Kaugummi hingegen wird für diese hauptsächlich Chicle verwendet, ein vom Chicozapote-Baum produzierter Saft. Ein großer ökologischer Vorteil von Bio-Kaugummi liegt darin, dass es im Gegensatz zum konventionellen Kauspaß biologisch abbaubar ist.</p>

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		<title>Noch kein &#214;kostrom? Wechseln Sie zu gr&#252;ner Energie aus der Steckdose &#8211; hier und jetzt!</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie-Christine Rousseau</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein nachhaltiger Lebensstil zeichnet sich nicht nur durch Energiesparen im Haushalt und dem Nutzen &#246;ffentlicher Verkehrsmittel aus. Auch die &#214;kobilanz Ihres Stroms f&#228;llt ins Gewicht - und diese k&#246;nnen Sie selbst sofort reduzieren und dabei Geld sparen! Econitor hilft Ihnen, einfach online zu wechseln.


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <dfn title="CO2 = Kohlenstoffdioxid (Kohlendioxid, CO2). Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O2). CO2 entsteht bei Verbrennungs- und Stoffwechselprozessen und ist natürlicher Bestandteil der Luft. In höheren Lagen der Atmosphäre hat CO2 als Treibhausgas Einfluss auf das Klima. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/k/kohlenstoffdioxid_2255.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">CO2</a></dfn>-Emissionen der Energiebranche machen mehr als 40 Prozent des gesamten deutschen <dfn title="Kohlendioxid = Kohlenstoffdioxid (Kohlendioxid, CO2). Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O2). CO2 entsteht bei Verbrennungs- und Stoffwechselprozessen und ist natürlicher Bestandteil der Luft. In höheren Lagen der Atmosphäre hat CO2 als Treibhausgas Einfluss auf das Klima. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/k/kohlenstoffdioxid_2255.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Kohlendioxid</a></dfn>-Ausstoßes aus. Neben CO2 entstehen durch die Gewinnung von Energie aus fossilen Brennstoffen andere Treibhausgase sowie weitere klima- und gesundheitsschädliche Substanzen. Und auch die Stromerzeugung aus Atomkraft ist keineswegs umweltfreundlich und stellt zudem ein unkalkulierbares Risiko dar: Sowohl, was die Möglichkeit eines Unfalls oder Terroranschlages betrifft als auch zukünftige Kosten beispielsweise für die Endlagerung von Atommüll.</p>
<p>Die <dfn title="Erneuerbaren Energien  = Erneuerbare Energie (regenerative Energie). Als erneuerbare Energien gelten Energiequellen, die sich relativ schnell regenerieren. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind erneuerbare Energieträger Energiequellen, die in unbegrenztem Maße zur Verfügung stehen. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/e/erneuerbare-energie_339.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Erneuerbaren Energien</a></dfn> hingegen sind unerschöpflich und klimafreundlich. Durch das Umstellen der Stromproduktion auf die Erneuerbaren können Millionen Tonnen CO2 und etliche Tonnen weiterer Treibhausgase vermieden werden. Regenerative Energiequellen sind zudem in Deutschland „heimisch“: Ihr Einsatz verringert die Importabhängigkeit von Rohstoffen und den Staaten, die diese liefern. Gleichzeitig stärken <dfn title="regenerative Energie = Erneuerbare Energie (regenerative Energie). Als erneuerbare Energien gelten Energiequellen, die sich relativ schnell regenerieren. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind erneuerbare Energieträger Energiequellen, die in unbegrenztem Maße zur Verfügung stehen. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/e/erneuerbare-energie_339.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">regenerative Energien</a></dfn> die deutsche Wirtschaft durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie den Export von Technologie und Know-how.</p>
<p>Es gibt also viele gute Gründe, noch <strong>heute den Stromanbieter zu wechseln</strong> und <dfn title="Als Ökostrom wird elektrische Energie bezeichnet, die aus regenerativen Energiequellen stammt. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/o/oekostrom_361.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Ökostrom</a></dfn> zu beziehen &#8211; wie bereits mehr als 2,1 Millionen Deutsche. Häufig können Sie dabei sogar <strong>CO2 <em>und</em> Geld sparen!</strong> Wir helfen Ihnen dabei:</p>
<h2>Verbessern Sie heute Ihre CO2-Bilanz – mit Erneuerbaren Energien</h2>
<p>Sie wohnen in einem <dfn title="Das Passivhaus gehört zu der Klasse der Energiesparhäuser. Es zeichnet sich aus durch einen niedrigen Energieverbrauch und damit verbunden durch niedrige Kosten: Durch seinen geringen Energiebedarf (15 kWh / m² im Jahr) belaufen sich die Heizkosten auf maximal 25 € im Monat! | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/p/passivhaus_7329.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Passivhaus</a></dfn> mit <dfn title="Eine Wärmepumpe gewinnt die zum Heizen und zur Warmwasserbereitung nötige Wärme aus ihrer Umgebung. Dadurch lassen sich Kosten sparen und Treibhausgas-Emissionen reduzieren.
 | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/w/waermepumpe_5915.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Wärmepumpe</a></dfn> im Keller und <dfn title="Sonnenkollektor = Solarkollektor. Solarkollektoren "sammeln" Sonnenstrahlung im Rahmen der solarthermischen Nutzung der Sonnenenergie. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/s/solarkollektor_2309.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Sonnenkollektor</a></dfn> auf dem Dach? Dann nutzen Sie bestimmt schon Ökostrom. Für alle anderen gibt es einen einfachen Weg, ihre Klimabilanz zu verbessern: Wechseln Sie noch heute zu einem Ökostrom-Anbieter! Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, ohne Ihren Wohnkomfort einschränken zu müssen.</p>
<p>Econitor hat für Sie mehrere Ökostrom-Anbieter zusammengestellt, die alle &#8220;echten Ökostrom&#8221; anbieten, sehr kurze (oder gar keine) Mindestvertragslaufzeiten haben und Preisgarantien von bis zu anderthalb Jahren geben.</p>
<p>Der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter ist schnell erledigt und erfolgt für Sie gebührenfrei. Ihre Stromversorgung ist bei einem Wechsel immer gewährleistet &#8211; Sie müssen also keine Angst haben, plötzlich im Dunkeln zu stehen! Ihrem Kühlschrank und Ihrem Fernseher ist es egal, von welchem Stromanbieter Sie die Energie geliefert bekommen. Der Umwelt nicht! Wählen Sie deshalb einfach aus unserer Tabelle den Anbieter Ihres Vertrauens und wechseln Sie noch heute direkt durch Klicken auf den entsprechenden grünen &#8220;Jetzt Wechseln&#8221;-Button:</p>
<table style="width: 100%; text-align: center; padding: 5px;">
<tbody>
<tr valign="center">
<td style="border-right: 1pt solid #009900; border-bottom: 1px solid #009900; padding-right: 5px;">Ökostrom-Anbieter</td>
<td style="border-bottom: 1px solid #009900;"><a href="https://greenpeace-energy.de/partner.php?code=VP0118" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7104" title="Ökostrom von Greenpeace Energy" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/Greenpeace-Energy.png" alt="" width="120" height="50" /></a></td>
<td style="border-bottom: 1px solid #009900;"><a href="http://www.lichtblick.de/v8/auftrag.php?vp=401145" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7105" title="Ökostrom von LichtBlick" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/Lichtblick.png" alt="" width="120" height="50" /></a></td>
<td style="border-bottom: 1px solid #009900;"><a href="https://www.naturstrom.de/formulare/naturstrom-vertrag.php?pid=3850" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7106" title="Ökostrom von Naturstrom" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/Naturstrom.png" alt="" width="120" height="50" /></a></td>
<td style="border-bottom: 1px solid #009900;"><a href="https://www.naturwatt-stromantrag.de?ac=oekobonus" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7107" title="Ökostrom von NaturWatt" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/NaturWatt.png" alt="" width="120" height="50" /></a></td>
</tr>
<tr valign="center">
<td style="border-right: 1pt solid #009900; padding-top: 10px; padding-bottom: 5px; padding-right: 5px;">Strompreis</td>
<td>23,60 Cent/<dfn title="kWh = Kilowattstunde (kWh). Die Wattstunde (Wh) ist eine Maßeinheit für Arbeit und damit Energie. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/k/kilowattstunde-kwh_5023.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">kWh</a></dfn></td>
<td>21,99 Cent/kWh</td>
<td>21,25 Cent/kWh</td>
<td>18,99 -21,75 Cent/kWh<strong>*</strong></td>
</tr>
<tr valign="center">
<td style="border-right: 1pt solid #009900; padding-top: 5px; padding-bottom: 5px; padding-right: 5px;">Grundgebühr</td>
<td>8,90 Euro/Monat</td>
<td>8,95 Euro/Monat</td>
<td>7,95 Euro/Monat</td>
<td>8,25 Euro/Monat</td>
</tr>
<tr valign="center">
<td style="border-right: 1pt solid #009900; padding-right: 5px;">Mindest-vertrags-laufzeit</td>
<td>keine</td>
<td>keine</td>
<td>keine</td>
<td>keine</td>
</tr>
<tr valign="center">
<td style="border-right: 1pt solid #009900; padding-right: 5px;"><strong>JETZT WECHSELN!</strong></td>
<td><a href="https://greenpeace-energy.de/partner.php?code=VP0118" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7096" title="Beziehen Sie Ökostrom von Greenpeace Energy. Jetzt wechseln!" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/jetzt-wechseln.png" alt="" width="120" height="50" /></a></td>
<td><a href="http://www.lichtblick.de/v8/auftrag.php?vp=401145" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7096" title="Beziehen Sie Ökostrom von LichtBlick. Jetzt wechseln!" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/jetzt-wechseln.png" alt="" width="120" height="50" /></a></td>
<td><a href="https://www.naturstrom.de/formulare/naturstrom-vertrag.php?pid=3850" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7096" title="Beziehen Sie Ökostrom von Naturstrom. Jetzt wechseln!" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/jetzt-wechseln.png" alt="" width="120" height="50" /></a></td>
<td><a href="https://www.naturwatt-stromantrag.de?ac=oekobonus" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7096" title="Beziehen Sie Ökostrom von NaturWatt. Jetzt wechseln!" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/jetzt-wechseln.png" alt="" width="120" height="50" /></a></td>
</tr>
<tr valign="center">
<td style="border-right: 1pt solid #009900; padding-right: 5px;">Zertifikate / Empfehlungen</td>
<td>Ökotest &#8220;sehr gut&#8221;,<br />
TÜV Nord</td>
<td>ok-power Label,<br />
TÜV Nord</td>
<td>Grüner Strom Label,<br />
TÜV Nord</td>
<td>EcoTopTen-Empfehlung,<br />
TÜV Nord</td>
</tr>
<tr valign="center">
<td style="border-right: 1pt solid #009900; padding-right: 5px;">Wie hoch ist der Ökostrom-Anteil?</td>
<td>100% Ökostrom</td>
<td>100% Ökostrom</td>
<td>100% Ökostrom</td>
<td>100% Ökostrom</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td style="border-right: 1pt solid #009900; padding-right: 5px;">Wird in Neuanlagen investiert?</td>
<td>Greenpeace Energy fördert den Ausbau von <dfn title="EE = Erneuerbare Energie (regenerative Energie). Als erneuerbare Energien gelten Energiequellen, die sich relativ schnell regenerieren. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind erneuerbare Energieträger Energiequellen, die in unbegrenztem Maße zur Verfügung stehen. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/e/erneuerbare-energie_339.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">EE</a></dfn>, vorzugsweise durch <a href="http://www.greenpeace-energy.de/kraftwerksbau.html" title="Greenpeace Energy: Kraftwerksbau" target="_blank" class="liexternal">Bau eigener Öko-Kraftwerke</a>. Jeder Neukunde wird nach spätestens fünf Jahren vollständig mit Strom aus neuen Anlagen versorgt. Bisher wurden dafür 71 Mio. Euro (Stand März 2010) investiert.</td>
<td>Lichtblick hat bis heute insgesamt über 70 Millionen Euro in Erneuerbare Energien investiert.</td>
<td>Naturstrom investiert kontinuierlich in den Neubau von Erzeugungsanlagen. Wer möchte, kann als Kunde freiwillig seinen Förderbeitrag zum Ausbau <dfn title="Erneuerbarer Energien = Erneuerbare Energie (regenerative Energie). Als erneuerbare Energien gelten Energiequellen, die sich relativ schnell regenerieren. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind erneuerbare Energieträger Energiequellen, die in unbegrenztem Maße zur Verfügung stehen. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/e/erneuerbare-energie_339.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Erneuerbarer Energien</a></dfn> von 1,25 Cent auf 2,50 Cent verdoppeln.</td>
<td>Mindestens die Hälfte der Abnahmemenge stammt aus neuen oder teilerneuerten Anlagen. Gewinne werden in den Ausbau und die Förderung erneuerbarer Energien investiert.</td>
</tr>
<tr valign="center">
<td style="border-right: 1pt solid #009900; padding-top: 5px; padding-bottom: 5px; padding-right: 5px;">Preisgarantie</td>
<td>bis 31.12.2010</td>
<td>gültig ab 01.01.2010</td>
<td>12 Monate ab Vertragseingang</td>
<td>bis 31.12.2011</td>
</tr>
<tr valign="center">
<td style="border-right: 1pt solid #009900; padding-right: 5px;">Weitere Informationen</td>
<td><a href="http://www.greenpeace-energy.de/" title="Website Greenpeace Energy" target="_blank" class="liexternal">siehe Website</a></td>
<td><a href="http://www.lichtblick.de/h/" title="Website LichtBlick" target="_blank" class="liexternal">siehe Website</a></td>
<td><a href="http://www.naturstrom.de/" title="Website Naturstrom" target="_blank" class="liexternal">siehe Website</a></td>
<td><a href="http://www.naturwatt.de/" title="Website NaturWatt" target="_blank" class="liexternal">siehe Website</a></td>
</tr>
<tr valign="center">
<td style="border-right: 1pt solid #009900; padding-right: 5px;"><strong>JETZT WECHSELN!</strong></td>
<td><a href="https://greenpeace-energy.de/partner.php?code=VP0118" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7096" title="Beziehen Sie Ökostrom von Greenpeace Energy. Jetzt wechseln!" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/jetzt-wechseln.png" alt="" width="120" height="50" /></a></td>
<td><a href="http://www.lichtblick.de/v8/auftrag.php?vp=401145" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7096" title="Beziehen Sie Ökostrom von LichtBlick. Jetzt wechseln!" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/jetzt-wechseln.png" alt="" width="120" height="50" /></a></td>
<td><a href="https://www.naturstrom.de/formulare/naturstrom-vertrag.php?pid=3850" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7096" title="Beziehen Sie Ökostrom von Naturstrom. Jetzt wechseln!" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/jetzt-wechseln.png" alt="" width="120" height="50" /></a></td>
<td><a href="https://www.naturwatt-stromantrag.de?ac=oekobonus" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7096" title="Beziehen Sie Ökostrom von NaturWatt. Jetzt wechseln!" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/jetzt-wechseln.png" alt="" width="120" height="50" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><small>(Alle Angaben Stand 3. September 2010) <strong>*</strong>In Bremen, Niedersachsen und den neuen Bundesländern (außer Berlin) 21,75 Cent / kWh, in allen anderen Bundesländern 18,99 Cent / kWh<br />
</small></p>
<p><strong> </strong></p>
<h1>FAQ: Häufige Fragen zum Wechsel zu Ökostrom</h1>
<p>Vielen Menschen wechseln jetzt zum ersten Mal ihren Stromanbieter und sind sich noch unsicher, ob sie etwas beachten müssen. Wir haben Ihnen daher im Folgenden die Antworten auf häufig gestellte Fragen (nach dem englischen &#8220;frequently asked questions&#8221; oft auch &#8220;FAQ&#8221; abgekürzt) zusammengestellt.<br />
<strong> </strong></p>
<h4>Was ist der Unterschied zwischen den von Econitor vorgeschlagenen Ökostrom-Anbietern und anderen?</h4>
<p>Viele Stromversorger bieten mittlerweile Ökostrom-Tarife an. Aber Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom: In vielen Fällen wird mit einem RECS-Zertifikat (Renewable Energy Certificates System) geworben. Solche Zertifikate werden an Unternehmen vergeben, die Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugen. Sie dienen lediglich als Nachweis dafür, dass eine bestimmte Menge Strom in einer regenerativ arbeitenden Anlage erzeugt wurde, sagen aber nichts über das Alter der Anlage und deren Förderstatus aus.</p>
<p>RECS-Zertifikate können von einem zum nächsten Stromanbieter legal verkauft werden, so dass die Möglichkeit besteht, mit ihnen einfach Strom aus fossiler Energie oder Atomkraft umzuetikettieren.</p>
<p>Daher sollte beim Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter auf seriöse Gütesiegel geachtet werden. Empfehlenswert sind in diesem Zusammenhang das „Grüner Strom Label“ (GSL) sowie das „ok-power Label“. Ein TÜV-Label unterscheidet sich von einem RECS-Zertifikat lediglich durch die Vorgabe, dass Preisaufschläge gegenüber <dfn title="konventionellem Strom = Graustrom. Als Graustrom wird, im Gegensatz zu „grünem“ Strom, der konventionelle Strommix bezeichnet, der in Deutschland überwiegend in Kohle- und Atomkraftwerken produziert wird. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/g/graustrom_7950.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">konventionellem Strom</a></dfn> &#8220;der Förderung Erneuerbarer Energien, insbesondere dem Neubau von ökologischen Erzeugungsanlagen“ zugutekommen sollen. Es werden aber keine genauen Angaben darüber gemacht, wie eine solche Förderung konkret auszusehen hat.</p>
<p>Deshalb sollten Verbraucher darauf achten, dass ein Anbieter neben dem TÜV-Zertifikat über andere Gütesiegel verfügt, denen strengere und transparente Umweltauflagen zu Grunde liegen.</p>
<h4>Wie viel CO2 spare ich durch den Wechsel zu Ökostrom überhaupt?</h4>
<p>Eine kWh normaler Strom bedeutet einen CO2-Ausstoß von etwa 600 Gramm. Der durchschnittliche Jahresverbrauch liegt für eine Person bei ca. 1500 kWh und für zwei Personen bei rund 2500 kWh. Haushalte mit drei Personen verbrauchen in Deutschland ca. 3500 kWh und bei vier Personen erhöht sich der Stromverbrauch auf etwa 4000 kWh im Jahr.</p>
<p>Nach einem Wechsel zu Ökostrom vermeiden Sie also je nach Haushaltsgröße 900, 1500, 2100 oder 2400 Kilogramm CO2 pro Jahr.</p>
<h4>Was muss ich beim Wechseln beachten?</h4>
<p>Gar nichts. Sie müssen lediglich das Formular des Ökostrom-Anbieters ausfüllen und abschicken. Ihr neuer Anbieter kündigt dann Ihren Vertrag bei Ihrem jetzigen Stromversorger, und wenn dessen Kündigungsfrist abgelaufen ist, sind Sie automatisch Kunde bei Ihrem neuen Ökostrom-Anbieter.</p>
<h4>Was passiert mit den Abschlagszahlungen an meinen bisherigen Stromversorger?</h4>
<p>Abschläge, die Sie an Ihren alten Stromversorger gezahlt haben, werden automatisch in dessen Abschlussrechnung verrechnet.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 439px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">
<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> <w:SplitPgBreakAndParaMark /> <w:DontVertAlignCellWithSp /> <w:DontBreakConstrainedForcedTables /> <w:DontVertAlignInTxbx /> <w:Word11KerningPairs /> <w:CachedColBalance /> </w:Compatibility> <m:mathPr> <m:mathFont m:val="Cambria Math" /> <m:brkBin m:val="before" /> <m:brkBinSub m:val="&#45;-" /> <m:smallFrac 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<table class="MsoTableGrid" style="border-collapse: collapse; border: medium none;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 85.5pt; border: 1pt solid black; padding: 0cm 5.4pt;" width="114" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Anbieter</p>
</td>
<td style="width: 89.7pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="120" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Greenpeace Energy</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">
</td>
<td style="width: 98.25pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="131" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Lichtblick</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">
</td>
<td style="width: 96.05pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="128" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Naturstrom</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">
</td>
<td style="width: 94.9pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="127" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Naturwatt</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 85.5pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="114" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Strompreis (Cent / kWh)</p>
</td>
<td style="width: 89.7pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="120" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">23,60</p>
</td>
<td style="width: 98.25pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="131" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">21,99</p>
</td>
<td style="width: 96.05pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="128" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">19,90</p>
</td>
<td style="width: 94.9pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="127" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">18,99</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 85.5pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="114" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Grundgebühr</p>
</td>
<td style="width: 89.7pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="120" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">8,90</p>
</td>
<td style="width: 98.25pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="131" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">8,95</p>
</td>
<td style="width: 96.05pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="128" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">7,95</p>
</td>
<td style="width: 94.9pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="127" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">8,25</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 85.5pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="114" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Mindestvertragslaufzeit</p>
</td>
<td style="width: 89.7pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="120" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Keine</p>
</td>
<td style="width: 98.25pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="131" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">3 Monate</p>
</td>
<td style="width: 96.05pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="128" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Keine</p>
</td>
<td style="width: 94.9pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="127" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Keine</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 85.5pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="114" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Zertifikate</p>
</td>
<td style="width: 89.7pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="120" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">TÜV Nord, BET</p>
</td>
<td style="width: 98.25pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="131" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span lang="EN-US">ok-power Label, TÜV   Nord</span></p>
</td>
<td style="width: 96.05pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="128" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Grüner Strom Label,<span> </span>TÜV Nord</p>
</td>
<td style="width: 94.9pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="127" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">TÜV Nord; EcoTopTen-Empfehlung</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 85.5pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="114" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Website</p>
</td>
<td style="width: 89.7pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="120" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">http://www.greenpeace-energy.de/index.html</p>
</td>
<td style="width: 98.25pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="131" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><a href="http://www.lichtblick.de/h/" target="_blank" class="liexternal">http://www.lichtblick.de/h/</a></p>
</td>
<td style="width: 96.05pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="128" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">http://www.naturstrom.de</p>
</td>
<td style="width: 94.9pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="127" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">http://www.naturwatt.de/</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 85.5pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="114" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Wird in Neuanlagen investiert?</p>
</td>
<td style="width: 89.7pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="120" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">100% Ökostrom</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span> </span>Greenpeace Energy fördert   den Ausbau erneuerbarer Energien und erdgasbetriebener <dfn title="KWK = Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Die Kraft-Wärme-Kopplung beruht auf dem Prinzip, Strom und Wärme gleichzeitig zu erzeugen, wodurch die Energieeffizienz deutlich erhöht wird. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/k/kraft-waerme-kopplung_236.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">KWK</a></dfn>-Anlagen,   vorzugsweise durch den Bau eigener Kraftwerke. Jeder Neukunde muss nach   spätestens fünf Jahren zu 100 Prozent mit Strom aus Anlagen versorgt werden,   die nicht älter als fünf Jahre sind.</p>
</td>
<td style="width: 98.25pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="131" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">100% Ökostrom</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Lichtblick hat bis heute insgesamt über 70 Millionen Euro in   Erneuerbare Energien investiert</p>
</td>
<td style="width: 96.05pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="128" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">100% Ökostrom</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Naturstrom investiert kontinuierlich in den Neubau von   Erzeugungsanlagen; Wer möchte, kann als Kunde freiwillig seinen Förderbeitrag   zum Ausbau Erneuerbarer Energien <span> </span>von   1,25 Cent auf 2,50 Cent verdoppeln.</p>
</td>
<td style="width: 94.9pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="127" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">100% Ökostrom</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Mindestens die Hälfte der Abnahmemenge stammt aus neuen oder   teilerneuerten Anlagen</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 85.5pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="114" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Preis gültig bis <span style="font-size: 10pt;">(</span>Stand 1.2.2010)<span style="font-size: 10pt;"> </span></p>
</td>
<td style="width: 89.7pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="120" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">31.12.2010</p>
</td>
<td style="width: 98.25pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="131" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">Gültig ab 1.1.2010</p>
</td>
<td style="width: 96.05pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="128" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">31.3.2011</p>
</td>
<td style="width: 94.9pt; padding: 0cm 5.4pt;" width="127" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;">31.12.2010</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>

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		<title>Carsharing &#8211; Warum Sie Ihr Auto besser teilen sollten</title>
		<link>http://www.econitor.de/magazin/mobilitaet/auto/carsharing-warum-sie-ihr-auto-besser-teilen-sollten_6756.html</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 09:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie-Christine Rousseau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Art des Autoteilens erfreut sich immer gr&#246;&#223;erer Beliebtheit. Verzichten auch Sie auf ein Auto, das kaum gefahren wird &#8211; so k&#246;nnen Sie viel Geld sparen und die Umwelt schonen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Haus, mein Auto, mein Boot… Jeder kennt wohl diese Sparkassen-Werbung, auch wenn sie schon einige Jahre alt ist. Obwohl vielfach kritisiert, spiegelt sie in gewisser Weise unsere Gesellschaft wieder. So auch, was den Besitz eines Autos betrifft: Der eigene Pkw gilt auch in Zeiten des Klimawandels und der „Entdeckung der Nachhaltigkeit“ noch als Statussymbol. Und das besonders in Deutschland.</p>
<p>Laut Statistisches Bundesamt waren 2008 bundesweit knapp 41,2 Millionen Pkw gemeldet. Grundsätzlich entfallen über drei Viertel der Autos auf private Haushalte, allerdings stehen diese Fahrzeuge rund 95 Prozent der Zeit einfach nur. Und etwa 80 Prozent aller Fahrten sind weniger als 40 Kilometer lang.</p>
<p>Es stellt sich also die Frage, warum so viele Privathaushalte über ein oder mehrere Pkw verfügen, wenn diese kaum gefahren bzw. nur für Kurzstrecken genutzt werden. Neben der Rolle des Autos als Prestige-Objekt spielen Faktoren wie der Ausbau des <dfn title="Nahverkehr = ÖPNV.  | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/mobilitaet/service/glossar/o/oepnv_5031.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Nahverkehrs</a></dfn> und die räumliche Unabhängigkeit des Fahrers eine wichtige Rolle.</p>
<p>Dabei schaden die &#8220;Vorzeigewagen&#8221; durch ihren unnötigen Ressourcenverbrauch der Umwelt, in vielen Fällen könnten Strecken ebenso gut bzw. noch schneller mit dem Nahverkehr zurückgelegt werden, und die vermeintliche Unabhängigkeit ist in vielen Fällen eine Abhängigkeit vom Auto (klassisches Beispiel: die Parkplatzsuche).</p>
<p>Sollte Sie wirklich einmal in einer (Groß-)Stadt ein Auto benötigen, gibt es eine sinnvolle Alternative zu einem eigenen Auto, das kaum gefahren wird: Carsharing.</p>
<h2>Carsharing – Was ist das genau?</h2>
<p>Carsharing ist die gemeinschaftliche Nutzung von Pkw. Da es sich hierbei um eine organisierte Form des Auto-Teilens handelt, fällt das <img class="alignright size-full wp-image-6809" title="Carsharing - Die bequeme Alternative" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/02/Carsharing_mobility.jpg" alt="" width="240" height="180" />„private Carsharing“ unter Nachbarn oder Freunden nicht darunter.</p>
<p>Das Carsharing eignet sich vor allem, aber nicht nur, für kurze Strecken im städtischen Bereich. Aber auch bei Urlaubsfahrten kann auf Carsharing-Fahrzeuge zurückgegriffen werden, hier sollten Sie allerdings beim jeweiligen Carsharing-Anbieter nach den genauen Konditionen fragen. Dasselbe gilt für Carsharing-Pkw, die als Firmenwagen genutzt werden: Diese Variante wird nicht von allen Anbietern angeboten, mehr Informationen erhalten Sie auf Nachfrage.</p>
<h2>Carsharing: Anmelden, buchen, losfahren</h2>
<p>Um Carsharing-Angebote nutzen zu können, müssen Sie sich zuallererst bei einem Carsharing-Anbieter anmelden. In Deutschland finden sich in Großstädten oft mehrere konkurrierende Unternehmen, während in Österreich und der Schweiz ein nationaler Anbieter existiert.</p>
<p>Sie schließen bei der Anmeldung einen Vertrag mit Ihrem lokalen Carsharing-Anbieter ab und hinterlegen eine Kaution, die Sie bei der Kündigung des Vertrages wiedererhalten. Anschließend zahlen Sie ein Anmeldeentgelt und einen geringen monatlichen Fixbeitrag.</p>
<p>Darüber hinaus zahlen Sie für das Auto nur noch, wenn Sie wirklich fahren, müssen also nicht noch die Fixkosten eines Wagens, der wenig gefahren wird, tragen. Bei den meisten Carsharing-Anbietern können Sie zwischen einem Zeit- und einem Kilometertarif wählen. Darin sind Kosten wie der Wertverlust des Fahrzeugs, Reparaturen, die Versicherung und der Kraftstoff für den Wagen enthalten.</p>
<p>Per Telefon oder Internet können Sie rund um die Uhr aus der Fahrzeugflotte Ihres Anbieters bequem den passenden Wagen und einen bestimmten Standort heraussuchen. Es ist sowohl eine spontane als auch eine langfristige Buchung möglich.</p>
<p>Das Auto lässt sich am ausgewiesenen Stellplatz mit einem Autoschlüssel aus einem kleinen Tresor oder mithilfe einer elektronischen Karte öffnen. Nach Ende Ihrer Fahrt können Sie den Pkw, ohne Zeit für die Parkplatzsuche zu Vergeuden, wieder am reservierten Stellplatz abstellen.</p>
<p>Übrigens besteht bei vielen Carsharing-Anbietern die Möglichkeit, das Carsharing für einen gewissen Zeitraum kostengünstig zu testen. Auskunft darüber erhalten Sie bei Ihrem örtlichen Anbieter.</p>
<h2>Was muss ich beachten?</h2>
<p>Wie bereits erwähnt übernimmt Ihr Carsharing-Anbieter für Sie allerhand zeitaufwändige Arbeit wie Reparaturen, Ölwechsel sowie Steuer- und Versicherungsangelegenheiten. Sie müssen lediglich vor Beginn und nach Ende der Fahrt sicherstellen, dass das Fahrzeug keine Schäden aufweist und es  betanken, falls der Kraftstoffvorrat eine von Ihrem Carsharing-Anbieter festgelegte Mindestmarke unterschreitet. Entweder liegt hierfür eine Tankkarte bereit oder Sie können sich den Betrag per Beleg vom Anbieter zurückerstatten lassen.</p>
<p>Und natürlich gilt die Regel, dass Sie das Fahrzeug in dem Zustand verlassen, indem Sie es vorzufinden wünschen, d.h. Schmutz, Tierhaare etc. sind vor der Rückgabe zu entfernen.</p>
<h2>Wie genau unterscheiden sich Carsharing und Autovermietungen voneinander?</h2>
<p>Im Gegensatz zu Autovermietungen sind Carsharing-Stationen über das ganze Stadtgebiet verteilt bzw. vor allem in der Nähe von Wohngebieten und den Arbeitsstätten gewerblicher Nutzer zu finden. Zudem muss für das Carsharing nur bei der Anmeldung ein <img class="alignright size-full wp-image-6804" title="Carsharing-Wagen: Über die Stadt verteilt" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/02/stellplatz_carsharing_240.jpg" alt="" width="240" height="180" />Rahmenvertrag abgeschlossen werden, anschließend können Sie jederzeit ein freies Auto Ihrer Wahl buchen, und dies auch relativ kurzfristig.</p>
<p>Des weiteren lassen sich Carsharing-Fahrzeuge auch nur für kurze Zeit, etwa für eine Stunde, nutzen, und Sie zahlen lediglich für den von Ihnen gebuchten Zeitraum. Der Kraftstoff ist bereits im Preis inbegriffen, und Sie müssen nicht vor jeder Fahrt tanken, solange der Tank nicht unter die von Ihrem Anbieter festgelegte Marge sinkt.</p>
<p>Carsharing und Autovermietungen schließen sich aber nicht aus: Bei Sonderwünschen, etwa der Buchung eines Lkw oder längeren Urlaubsfahrten, bieten Ihnen viele Carsharing-Anbieter dank einer bundesweiten Kooperation die Möglichkeit, einen Mietwagen zu günstigen Konditionen zu erhalten.</p>
<h2>Was kostet mich das Carsharing?</h2>
<p>Die Preise für Carsharing in der Bundesrepublik sind im Gegensatz zu Österreich und der Schweiz nicht einheitlich. Die Tarife werden von den einzelnen Anbietern selbst für ihr spezifisches Angebot festgelegt. Grundsätzlich erheben die Anbieter aber nutzungsunabhängige und nutzungsabhängige Gebühren.</p>
<p>Unter erstere fallen das einmalige Aufnahmeentgelt sowie ein regelmäßiger Mitgliedsbeitrag und die Kaution. Bei der Fahrt mit einem Carsharing-Fahrzeug fallen dann nutzungsabhängige Kosten an, entweder ein Tarif pro zurückgelegten Kilometern oder einer pro gebuchter Stunde.</p>
<p>Viele Anbieter lassen Ihnen die Wahl zwischen verschiedenen Tarifen, z.B. einem Normal- und einem Vielfahrertarif. Auch die Größe des von Ihnen gewählten Fahrzeuges entscheidet über den Preis. Während kleinere Anbieter lediglich Pkw zu ihrer Flotte zählen, können Sie bei anderen vom Kleinwagen bis zum Transporter oder Kleinbus zwischen etlichen Modellen wählen.</p>
<h2>Vorteile des Carsharings – Eine gute Klimabilanz und niedrige Kosten</h2>
<p>Was hat Carsharing mit Klimaschutz zu tun? Die Fahrzeuge stoßen doch dieselbe Menge an <dfn title="CO2 = Kohlenstoffdioxid (Kohlendioxid, CO2). Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O2). CO2 entsteht bei Verbrennungs- und Stoffwechselprozessen und ist natürlicher Bestandteil der Luft. In höheren Lagen der Atmosphäre hat CO2 als Treibhausgas Einfluss auf das Klima. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/k/kohlenstoffdioxid_2255.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">CO2</a></dfn> wie Privatwagen aus und werden mit fossilem Kraftstoff betrieben!?</p>
<p>Das stimmt natürlich, aber es hat sich gezeigt, das ein einzelnes Carsharing-Auto zwischen vier und zehn Pkw ersetzt. Befragungen haben ergeben, dass Carsharing-Kunden durchschnittlich vor ihrer Teilnahme am Carsharing mehr private Pkw in Gebrauch hatten als danach. Somit wurden durch die Teilnahme private Fahrzeuge entweder abgeschafft oder geplante Neuanschaffungen gestrichen.</p>
<p>Dadurch werden Ressourcen gespart, sei es bei der Herstellung und dem Betrieb der Pkw als auch im Straßenbau, da der Bedarf an Verkehrsflächen durch weniger Autos sinkt. Zudem entstehen durch den Verzicht auf ein eigenes Auto weniger Schrott, weniger Lärm und weniger Schadstoffe. Grundsätzlich nutzen Carsharer ihr Auto bewusster, fahren seltener mit dem Pkw als der Durchschnitt der Bevölkerung und legen ihre Wege stattdessen häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Rad sowie zu Fuß zurück.</p>
<p>Dieses Verhalten erklärt sich daher, dass die Carsharer alle Kosten, die ihre Autofahrten verursachen, jeden Monat für jede einzelne Fahrt auf ihrer Rechnung aufgelistet sehen. Diese Kostentransparenz fehlt bei privaten Pkw völlig.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Einsatz von Neufahrzeugen in Carsharing-Flotten: Im Vergleich zum durchschnittlichen Autobestand stoßen die Carsharing-Wagen deutlich weniger CO2 und Schadstoffe aus und sie werden zudem alle drei bis vier Jahre ersetzt.</p>
<h2>Kurz &amp; Knapp</h2>
<p>Carsharing ist die sinnvolle Alternative zum Privat-Pkw, der die meiste Zeit nicht verwendet wird. So lassen sich Kosten und Ressourcen sparen, damit tun Sie Ihrem Geldbeutel und der Umwelt einen großen Gefallen. Hilfe bei der Auswahl eines Carsharing-Anbieters erhalten Sie auf der Homepage des Bundesverband CarSharing e.V.</p>
<h2>Links:</h2>
<p><a href="http://www.carsharing.de/index.php?option=com_filialen&amp;Itemid=41" title="Bundesverband CarSharing: Anbietersuche" target="_blank" class="liexternal">Hier</a> können Sie deutschlandweit nach örtlichen Carsharing-Anbietern suchen.<br />
Hier finden Sie Informationen zum Carsharing in <a href="http://www.carsharing.at/" title="Carsharing für Österreich" target="_blank" class="liexternal">Österreich</a> und der <a href="http://mobility.ch/pages/index.cfm?dom=1" title="Carsharing für die Schweiz" target="_blank" class="liexternal">Schweiz</a>.</p>

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		<title>Recycling: Wie Abfall wiederverwertet werden kann &#8211; oder auch nicht</title>
		<link>http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/freizeit-sport/recycling-wie-abfall-wiederverwertet-werden-kann-oder-auch-nicht_6068.html</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 13:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie-Christine Rousseau</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Recycling ist wunderbar: Ein Produkt wird nach Gebrauch in seine Bestandteile zerlegt, aus denen etwas Neues erstellt wird. Dies spart Ressourcen und schont die Umwelt. In der Praxis macht das Prinzip aber Probleme: Recycling funktioniert nicht zu 100 Prozent und viele Stoffe k&#246;nnen nur eine begrenzte Anzahl an Recycling-Prozessen durchlaufen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Stichwort „<dfn title="Recycling ist die Rohstoffgewinnung aus Abfällen bzw. gebrauchten Materialien. Ziel ist die Reduzierung des Abfallvolumens und die Rückführung der nutzbaren Stoffe in den Wirtschaftskreislauf. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/r/recycling_2311.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Recycling</a></dfn>“ denken Sie sofort an den Grünen Punkt? Dann geht es Ihnen wie vielen. Denn dieses Symbol prangt auf unzähligen Verpackungen, aus welchem Material auch immer. Dabei ist vielen Verbrauchern gar nicht bewusst, dass es sich beim Grünen Punkt nicht um ein Zeichen für die Recycelbarkeit allgemein, sondern um eine eigenständige Marke handelt. Inhaber der Marke mit den zwei ineinander verschlungenen Pfeilen ist das 1990 gegründete Unternehmen „DSD Duales System Deutschland GmbH“. Das Zeichen zeigt, dass der Hersteller bzw. Vertreiber für die Verpackung seines Produktes einen Vertrag mit der DSD abgeschlossen hat, um die Verpackung über das DSD-Sammelsystem sammeln und recyceln zu lassen. In Deutschland wurden 2008 durch Recycling mit dem Grünen Punkt Treibhausgase vermieden, die rund 1,4 Millionen Tonnen <dfn title="Kohlendioxid = Kohlenstoffdioxid (Kohlendioxid, CO2). Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O2). CO2 entsteht bei Verbrennungs- und Stoffwechselprozessen und ist natürlicher Bestandteil der Luft. In höheren Lagen der Atmosphäre hat CO2 als Treibhausgas Einfluss auf das Klima. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/k/kohlenstoffdioxid_2255.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Kohlendioxid</a></dfn> entsprechen.</p>
<p>Auch Produktverpackungen ohne das Markenzeichen „Grüner Punkt“ können meist problemlos recycelt werden. Hierzu sollte die Verpackung an dasjenige Unternehmen zurückgehen, mit dem der Hersteller einen Entsorgungsvertrag geschlossen hat. Egal, wer für das Recycling zuständig ist – Hauptsache, es wird gemacht!</p>
<h2>Recycling – Was ist darunter genau zu verstehen und welche Einschränkungen existieren bei der Verwertung von Abfall?</h2>
<p>Als Recycling wird die Rückführung von Rest- und Abfallstoffen in den Produktionskreislauf bezeichnet, also die Rückgewinnung von Rohstoffen und ihre Weiterverarbeitung. Hiervon zu unterscheiden ist das Recycling durch energetische Verwertung. In diesem Fall werden Stoffe verbrannt oder vergast, um durch den Verbrennungsprozess Energie zu gewinnen.</p>
<div id="attachment_6100" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-6100 " title="Gepresste Müllballen" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/01/2317695779_68cfd1ed9d_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">Gepresste Müllballen aus Plastikflaschen</p></div>
<p>Recycling, so wie der Begriff in der Umgangssprache verwendet wird, dient der Abfallvermeidung und Wiederverwendung von Materialien und Produkten. Dank des Recycelns werden umwelt- und klimaschädliche Substanzen ordnungsgemäß entsorgt und weniger Rohstoffe beim Herstellen von Produkten benötigt. Zusätzlich lassen sich durch Recycling Ressourcen wie Energie und Wasser einsparen.</p>
<p>Es zeichnen sich zwar nicht alle, aber doch viele Recyclingprodukte durch eine gute Umwelt- und Klimabilanz gegenüber der Primär-Herstellung aus: So lässt sich zum Beispiel mit der Energie, die zur Herstellung einer Tonne Aluminium aus Bauxit  benötigt wird, nämlich 18.000 <dfn title="kWh = Kilowattstunde (kWh). Die Wattstunde (Wh) ist eine Maßeinheit für Arbeit und damit Energie. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/k/kilowattstunde-kwh_5023.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">kWh</a></dfn>, die 20-fache Menge an Aluminium recyceln.</p>
<p>Am häufigsten recycelt werden Glas, Papier, Kunststoffe und Metalle. Zu beachten ist hierbei, dass nicht alle im Abfall enthaltenden Rohstoffe vollständig zurückgewonnen werden können. So lässt sich beispielsweise beim Recyceln von Handys (noch) nicht die gesamte Menge an darin enthaltenem Gold wiedergewinnen: Das Handy wird, wie andere Produkte auch, während des Verwertungsprozesses zerschreddert. Das Ergebnis der Handy-Verarbeitung sind kleine Chips, vermischt mit vielen Drähten und einer Menge Staub. Dieser Staub kann durch die mechanische Trennung der einzelnen Komponenten z.B. durch Magnete, nicht zurückgewonnen werden, und sammelt sich im Kunststoffrest, der verbrannt wird. Gerade kostbare Edelmetalle wie Gold oder Palladium, die in jedem Mobiltelefon zu finden sind, fallen zum großen Teil als Staub an. Aus diesem Grund wird nur weniger als ein Drittel des gesamten Goldanteils eines Handys durch Recycling wieder der Wertstoffkette zugeführt.</p>
<h2>Warum endloses Recycling in vielen Fällen nicht möglich ist</h2>
<p>Die meisten recycelbaren Produkte und Materialien können qualitätsbedingt nicht unendlich oft wiederverwertet werden. Ein beliebtes Beispiel hierfür sind Kunststoffe: Im Rahmen ihrer Wiederaufbereitung verkürzen sich die Kunststofffasern jedes Mal ein wenig. Die Folge: Nach einer bestimmten Anzahl an durchlaufenen Recyclingprozessen eignen sie sich nicht mehr zur Herstellung hochwertiger bzw. höherwertiger Güter und enden dann etwa als Parkbank, die nach Ende ihrer Lebensdauer nicht mehr recycelt wird.</p>
<p>Dieses Problem stellt eine der Haupttücken des Recyclings dar und wird als <dfn title="Als Downcycling wird das Recycling von Material bezeichnet, das ein Material minderer Qualität zur Folge hat, bspw. die PET-Flaschen, die zur Parkbank werden, dessen Kunststoffbestandteile dann aber nicht mehr zur Herstellung von „Plastikflaschen“ dienen können. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/d/downcycling_4791.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Downcycling</a></dfn> bezeichnet. Natürlich ist die Verwendung von Recycling-Materialien für Produkte aus einfachen Kunststoffen wie die Parkbank deutlich rohstoffsparender, als die Herstellung aus primären Rohstoffen. Allerdings können durch die konstante Abnahme der Rohstoffqualität eben nicht mehr dieselben Produkte hergestellt werden. Die Tetrapack-Werbeaussage, ihre Verbundstoff-Verpackungen seien „komplett recycelbar“ ist somit eher kritisch zu bewerten: Aus einer Tetrapack-Getränkeverpackung entsteht eben keine neue Getränkeverpackung mehr. Von einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft (wie sie beispielsweise das unten beschriebene „<dfn title="Der Begriff ist unzertrennbar mit seinen Schöpfern Michael Braungart und William McDonough verbunden. Wenn es nach diesen Pionieren ginge, würden alle unsere Konsumgüter zu 100% biologisch abbaubar sein. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/c/cradle-to-cradle_4769.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Cradle to Cradle</a></dfn>“-Prinzip anstrebt) ist man hier also noch weit entfernt.</p>
<p>Demgegenüber steht das <dfn title="Wenn nach dem Recycling ein Material entsteht, das dieselbe oder eine höhere Qualität aufweist als das Ausgangsmaterial, spricht man von Upcycling. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/u/upcycling_4784.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Upcycling</a></dfn>, die Herstellung eines Materials, das nach dem Recycling dieselbe oder sogar eine höhere Qualität als das Ausgangsmaterial aufweist. Was zum Beispiel bei Glas und Aluminium kein Problem darstellt, ist im Falle vieler anderer Stoffe entweder noch Zukunftsmusik (auch aus Kostengründen) oder aufgrund der Materialeigenschaften gar nicht machbar.</p>
<h2>Cradle to Cradle – Ein Ausweg aus dem begrenzten Recycling</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-6090" title="Cradle to Cradle-Siegel" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/01/cradle-to-cradle-logo.jpg" alt="" width="172" height="171" />Einer, der an der endlosen <dfn title="Wiederverwertung = Recycling. Recycling ist die Rohstoffgewinnung aus Abfällen bzw. gebrauchten Materialien. Ziel ist die Reduzierung des Abfallvolumens und die Rückführung der nutzbaren Stoffe in den Wirtschaftskreislauf. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/r/recycling_2311.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Wiederverwertung</a></dfn> arbeitet, ist Michael Braungart. Dieser Professor für Verfahrenstechnik und Mitbegründer des „Cradle to Cradle“-Prinzips hat in Zusammenarbeit mit Partnern verschiedene Produkte entwickelt, die sich problemlos etliche Male upcyclen lassen oder, da sie keine Giftstoffe enthalten, gleich dem Nährstoffkreislauf zugeführt werden können. Ein Beispiel hierfür ist ein kompostierbares T-Shirt, das in Zusammenarbeit mit einem großen deutschen Textilhersteller entstanden ist.</p>
<p>Noch existieren erst ca. 600 „Cradle to Cradle“-Produkte, und da bis zur Entwicklung eines solchen Erzeugnisses mehrere Jahre vergehen können, werden sich mit diesem Prinzip in absehbarer Zeit keine großen Marktanteile gewinnen lassen. Neben der Tatsache, dass auch für wiederkompostierbare Erzeugnisse Rohstoffe zu ihrer Herstellung benötigt werden, sind die Produkte trotz ihres smarten Konzepts (noch) nicht perfekt. Ein von Braungart und einem amerikanischen Unternehmen entworfener Bürostuhl zum Beispiel soll mindestens 25 Recycling-Prozesse überstehen und besteht zu aus 96 Prozent aus recycelbaren Materialen. So begrüßenswert es ist, dass ein Produkt 25-mal recycelt werden kann: Es stellt noch eine absolute Ausnahme dar, denn viele Kunststoffe können lediglich vier- bis achtmal wiederverwertet werden.</p>
<h2>Manipulation beim Recycling senkt die Verwertungsquote und schadet der Umwelt</h2>
<p>Die Menge an Abfall, die wir produzieren, nimmt kontinuierlich zu: Erzeugte jeder Europäer 1995 noch durchschnittlich 460 Kilogramm <dfn title=" | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/s/siedlungsabfall_6110.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Siedlungsabfall</a></dfn>, so stieg diese Menge laut Europäischer Umweltagentur 2004 auf 520 Kilogramm und wird aller Voraussicht nach 2020 680 Kilogramm betragen. Eine hohe Recycling-Quote wird also immer wichtiger!</p>
<p>Leider existieren aber auf Unternehmensseite immer noch eine Reihe schwarzer Schafe: So hat die Duales System Deutschland GmbH 2008 deutlich mehr Verpackungen recycelt, als bei ihr angemeldet waren. Nach der neuen Verordnung für die ordnungsgemäße Rücknahme und Entsorgung von Verpackungsabfällen müssen die Hersteller sowie Vertreiber von Verpackungen bei der örtlich zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) darüber Rechnung ablegen, wie viel Verpackungen sie in den Verkehr gebracht haben. Exakt diese Menge ist auch beim dualen System abzugeben.</p>
<p>Indem Hersteller oder Vertreiber von Verpackungen falsche Angaben machen, sparen sie sich die Kosten für die Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen, welche dann auf andere Wettbewerber oder die öffentliche Hand abgewälzt werden, obwohl sie eigentlich dafür aufkommen müssten. Die Verwertungsquote hat sich zwar auch durch eine Steigerung der Ausbeute erhöht (weniger Material wird als Sortierrest entsorgt), aber das allein erklärt nicht eine Gesamtverwertungsquote von 120 Prozent! Diese kann nur zustande kommen, weil Anbieter tricksen.</p>
<p>Die Deutsche Umwelthilfe bemängelt in diesem Zusammenhang, dass auch nach Inkrafttreten der fünften Novelle der Verpackungsverordnung am 1. Januar 2009, die eigentlich für mehr Transparenz bezüglich des Verbleibs und der Wiederverwertung sogenannter Verkaufsverpackungen sorgen sollte, das Gegenteil der Fall sei: Die Novelle ermögliche unkontrollierte Stoffströme und öffne Schlupflöcher für kreative Falschdeklarierungen. Eine Kontrolle fände in der Regel nicht statt. Durch eine missbräuchliche Auslegung der Verpackungsverordnung könnten die Unternehmen Entsorgungs- und Recyclingkosten in Millionenhöhe sparen, und die praktizierten Falsch- und Umdeklarationen gingen dabei regelmäßig zulasten einer qualitativ hochwertigen Entsorgung.</p>
<h2>Wie Sie als Privatperson zum erfolgreichen Recycling beitragen können</h2>
<p>Seit 2006 können Verbraucher in Deutschland ihre alten Elektrogeräte kostenlos den Herstellern über die Kommunen zurückgeben. Dort stehen spezielle Sammelbehälter für Elektroaltgeräte bereit.</p>
<div id="attachment_6081" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-6081" title="Mülltonnen" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/01/425347_R_by_Rolf-van-Melis_pixelio.de_240.jpg" alt="" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">Mülltrennung in Deutschland</p></div>
<p>Sondermüll wie Akkus, ölverschmutzte Lappen oder <dfn title="Die sogenannte Kompaktleuchtstoffröhre erzeugt bei gleicher Helligkeit erheblich weniger Wärme als eine herkömmliche Glühbirne und zeichnet sich durch einen wesentlich niedrigeren Stromverbrauch aus. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/e/energiesparlampe_4664.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Energiesparlampen</a></dfn> gehört nicht in den Restmüll, sondern zum Recyclinghof. Denn bei unsachgemäßer Entsorgung besteht die Gefahr, dass umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe wie Cadmium, Öl oder <dfn title="Quecksilber (Hg) ist ein giftiges, umweltschädliches Schwermetall, das bereits bei Raumtemperatur verdunstet. Dabei wirken die eingeatmeten Dämpfe stark toxisch. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/q/quecksilber_4663.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Quecksilber</a></dfn> in Boden, Grundwasser oder die Atmosphäre gelangen.</p>
<p>Achten Sie neben den Grundlagen (normales Papier in die Papiertonne, verschmutztes Papier in den Restmüll etc.) darauf, sortenrein zu trennen: Das bedeutet zum Beispiel im Falle eines gebrauchten Joghurt-Bechers, dass Sie den Becher kurz ausspülen, um Nahrungsreste zu entfernen, und den Aluminiumdeckel vom Plastik-Becher abtrennen, bevor Sie beide Teile in den Gelben Sack werfen!</p>
<p>Bei Unklarheiten („In welche Tonne gehört das jetzt rein“?) beim zuständigen Abfallwirtschafts-unternehmen nachfragen bzw. sich auf dessen Website umschauen, wo meist ein „Abfall-Glossar“ zu finden ist.</p>
<h2>Linktipps:</h2>
<p><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/besserwisser/recyclingpapier-schont-die-umwelt-aber-warum-genau_5463.html " title="Recyclingpapier schont die Umwelt. Aber warum genau?" target="_self" class="liinternal">Warum schon Recyclingpapier die Umwelt?</a></p>
<p><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/buchtipps/die-naechste-industrielle-revolution-michael-braungart-william-mcdonough_4749.html " title="Cradle to Cradle: „Die nächste industrielle Revolution“" target="_self" class="liinternal">Mehr zum Thema Cradle to Cradle</a></p>

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		<title>Im Winter umweltfreundlich streuen &#8211; Welches Streumittel ist bei Schnee und Eis zu empfehlen?</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 11:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie-Christine Rousseau</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei den derzeit herrschenden Wetterverh&#228;ltnissen stellt sich wieder einmal die Frage, wie eigentlich genau gestreut werden sollte. Was ist effektiv und &#246;kologisch: Abstumpfende Mittel wie Kies oder Granulat statt Salz? Und darf es auch ein bisschen mehr sein?


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-5827" title="Winterdienst - Streuen gegen Eis und Schnee" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/01/22671_R_by_Winternitz_pixelio.de_240.jpg" alt="" width="240" height="180" />Alle Jahre wieder: Spätestens im Januar kommt es zu Schneefällen und / oder Glatteis. Neben dem ewigen Soll-ich-wirklich-so-früh-aus-dem-Bett-um-zu-räumen-Dilemma gilt es für viele, eine wichtige Frage zu klären: Salz zum Streuen oder lieber eine scheinbar ökologischere Alternative wählen?</p>
<p>Tausalz ist schon lange als Streumittel verschrien. Zu umweltschädlich sei es und zu ineffektiv, da ein Großteil mit der Zeit von der Fahrbahn fortgeschwemmt wird. Ökologisch korrekt sind dagegen Streumittel wie Split oder Granulat.</p>
<p>Diese Auffassung ist so nicht haltbar. Einerseits kommt es darauf an, was für ein Streumittel genau zum Einsatz kommt, andererseits muss das Ausmaß der von Schnee oder Eis zu befreienden Fläche berücksichtigt werden. Daher bedarf es der Unterscheidung zwischen dem Winterdienst auf städtischer und kommunaler Ebene und den privaten Räumungsarbeiten.</p>
<h2>Winter in Stadt und Dorf &#8211; Schneeschaufeln und Enteisen im großen Stil</h2>
<p>Hier raten Institutionen wie das Umweltbundesamt zu einem differenzierten dreistufigen Winterdienst-Modell: Für Nebenstraßen sollte demnach der „weiße Winterdienst“, auch „Nullstreuung“ genannt, gelten: Wenn überhaupt, dann nur räumen und nicht streuen. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass bei nicht geräumten Straßen keineswegs mehr Unfälle passieren, denn Autofahrer fahren bei schlechten Witterungsbedingungen entsprechend vorsichtiger.</p>
<p>Für Bürgersteige und Radwege sollten nur salzfreie, abstumpfende Mittel zum Einsatz kommen. Innerhalb geschlossener Ortschaften sowie auf normalen Straßen reicht in den meisten Fällen eine mechanische Schneeräumung mit Kehrmaschine oder Schneeschieber. Der Vorteil hier: Sollte anschließend doch noch eine Streuung nötig sein, wird nur wenig Streumittel gebraucht. Lediglich bei Gefahrenstellen, Kreuzungen und besonders verkehrswichtigen Straßenabschnitten sollte Salz verwendet werden.</p>
<h4>Besser Feuchtsalz oder die trockene Variante?</h4>
<p>Falls Salz eingesetzt wird, empfiehlt es sich, die Feuchtsalzstreuung gegenüber der Streuung trockenen Salzgranulats zu bevorzugen. Feuchtsalz haftet im Gegensatz zum gewöhnlichen Salz (Natriumchlorid) besser auf der Straße, und hat eine geringfügig höhere Tauwirksamkeit. Es verweht nicht so schnell wie Trockensalz und kann daher in geringeren Mengen verwendet werden, was sich positiv auf Boden, Pflanzen und korrosionsgefährdete Objekte wie Brücken und Kraftfahrzeuge auswirkt. Ein weiterer Vorteil des Feuchtsalzes besteht darin, dass es bei tieferen Temperaturen als Trockensalz eingesetzt werden kann, allerdings ist Natriumchlorid die preiswertere Salzvariante.</p>
<p>Ein weiterer Kosten-Nachteil bei der Verwendung von Feuchtsalz: Gerade sein besonderes  Haftvermögen führt zu einem längerem Verweilen auf Karosserien, Brücken und Pflanzen, was wiederum größere Schäden zur Folge haben kann.</p>
<h4>Die Wirkungsweise von Salz als Streumittel</h4>
<p><img class="alignright size-full wp-image-5830" title="Geräumte Straße im Winter" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/01/3291918531_Flickr_thiemadotcom_240.jpg" alt="" width="240" height="180" />Das auf der Fahrbahn gestreute Salz verbindet sich mit dem Eis oder Schnee. Ein Teil des Salzes geht dabei in Lösung und gelangt mit dem Schmelzwasser der Fahrbahn erst in das Abflusssystem der Straße und von dort aus in Oberflächengewässer. Zirka 40 Prozent der gestreuten Salzmenge erreichen mit dem Schmelz-wasser den Boden am Straßenrand, von wo aus es ins Grundwasser fließen kann. Zudem sickert ein weiterer Teil des Salzes als Spritzwasser in Boden und Grundwasser. Dabei handelt es sich um ein auf der Straße vorzufindendes Salz-Wasser-Gemisch, das durch Fahrzeuge an den Straßenrand gespritzt wird.</p>
<p>Im innerstädtischen Bereich werden zwischen fünf und fünfzehn Prozent des Salzes mit dem Spritzwasser als Salz-<dfn title="Aerosole sind Schwebeteilchen sowohl natürlichen als auch anthropogenen Ursprungs und beeinflussen unter anderem  Gesundheit, Wetter und Klima.   | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/a/aerosole_2241.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Aerosole</a></dfn> aufgewirbelt. Diese können sich auf Pflanzen ablagern, in sie  eindringen, und zusätzlich zu den Emissionen des Straßenverkehrs nachhaltig schädigen (in Form von Ätz- und Verbrennungsschäden).</p>
<p>Bäume können Salz in geringer Menge aufnehmen, ohne Schäden davonzutragen. Bei einer zu hohen Salzzufuhr allerdings wird ihr Nährstoffhaushalt gestört. Weitere mögliche Umweltschäden durch Salz sind Nährstoffauswaschungen, Wasserentzug im Wurzelbereich und Wurzelschädigungen sowie die Behinderung der Aufnahme wichtiger Nährelemente, wie Stickstoff, Phosphor und Kalium.</p>
<p>Das Salz reichert sich nicht nur im Grundwasser, sondern oft auch im Trinkwasser an, und das teilweise in hoher Konzentration: So wurde bereits in einer Region während einer Streuperiode eine fünfzehnmal höhere Salzkonzentration im Trinkwasser festgestellt.</p>
<p>Neben Umweltschäden führt die Salzstreuung noch zu weiteren Problemen: So entstehen hierdurch jedes Jahr hohe Kosten durch Korrosionsschäden an Betonbauteilen, Stahlträgern und Fahrzeug-Karosserien. Insgesamt werden Korrosionsschäden an tragenden Teilen und Karosserien von Kraftfahrzeugen zu etwa 50 Prozent auf die Einwirkung von Streusalz zurückgeführt.</p>
<h4>Vorteile und Nachteile der abstumpfenden Streumittel</h4>
<p>Die sogenannten abstumpfenden Mittel können ebenfalls Fahrzeuge schädigen: So kann die Laufleistung von Winterreifen durch Einwirkung der scharfkantigen Granulate reduziert sein und Lackschäden durch den Aufprall des Streuguts auf die Karosserie entstehen.</p>
<p>Was die Ökobilanz jener Streumittel betrifft, so ist diese davon abhängig, welches Mittel in welcher Menge gestreut worden ist. Denn sowohl das Streuen als auch das Aufsammeln benötigen viel Energie. Unter Berücksichtigung der Transportwege und Entsorgung sind sie daher aus ökologischer Sicht nicht umweltfreundlicher als Tausalze.</p>
<p>Die ökologische Bilanz wird auch dadurch getrübt, dass die abstumpfenden Mittel nicht ohne weiteres wiederaufbereitet werden können, da sie mit Reifenabrieb und Straßenschmutz verunreinigt sind. Eine zur Weiterverarbeitung notwendige Nassreinigung lohnt sich finanziell nicht, daher erfolgt, wenn überhaupt, nur ein <dfn title="Als Downcycling wird das Recycling von Material bezeichnet, das ein Material minderer Qualität zur Folge hat, bspw. die PET-Flaschen, die zur Parkbank werden, dessen Kunststoffbestandteile dann aber nicht mehr zur Herstellung von „Plastikflaschen“ dienen können. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/d/downcycling_4791.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Downcycling</a></dfn> von Split und Granulat zum Beispiel im Rahmen des Baus von Lärmschutzwällen.</p>
<p>Energieintensiv hergestellte Streustoffe wie Blähton sind ebenfalls ökologisch bedenklich, dies gilt auch für die Verwendung von Granulaten aus Schlacken, da diese oft zu viel Schwermetall enthalten.</p>
<h2>Worauf Sie als Privatperson beim Streuen achten sollten</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-5833" title="Räumpflicht vor der eigenen Haustür" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2010/01/200324_R_K_B_by_Thomas-Max-Müller_pixelio.de_240.jpg" alt="" width="240" height="180" />Während es für Städte und Kommunen sinnvoll sein kann, gezielt Feuchtsalz zu streuen, taugt dies nicht als Vorbild für Privatpersonen. Beim Winterdienst vor der eigenen Haustür sollten Sie auf Salz verzichten und Streualternativen nur sparsam zum Einsatz kommen lassen.</p>
<p>Von einer Mischung aus Salz und abstumpfenden Streumitteln ist dringend abzuraten, da hier in der Regel größere Mengen Streumittel für das gleiche Ergebnis benötigt werden und Pflanzen sowie Boden oft noch mehr Salz als bei einer gemäßigten Salzstreuung zugeführt werden.</p>
<p>Bei Schnee reicht es in den meisten Fällen völlig aus, den Gehweg mit Besen oder Schippe zu räumen. Bei Eis sowie erhöhter Glättegefahr empfehlen sich Sand, Kies oder Sägespäne als Streumittel, wobei zu beachten ist, das die abstumpfende Wirkung von Sand bei Neuschnee nicht anhält.</p>
<p>Kaufen Sie Streumittel mit dem Umweltzeichen &#8221;Der Blaue Engel&#8221;, denn diese enthalten im Unterschied zu Streumitteln ohne Gütesiegel  kaum umweltschädliche Stoffe. Wichtig: Entsorgen Sie das  gebrauchte Streugut aufgrund der Verunreinigung mit Reifenabrieb und Straßenschmutz weder in der Mülltonne noch in der Kanalisation, sondern überlassen Sie das Aufkehren der Stadtreinigung.</p>
<h2>Kurz &amp; Knapp:</h2>
<p>Grundsätzlich führt der Einsatz von Salzen als Streumittel zur Schädigung von Umwelt, Fahrzeugen und Infrastruktur, was erhebliche Folgekosten nach sich zieht. Daher sollte Salz nur auf städtischer oder kommunaler Ebene auf ausgewählten Straßen in geringen Mengen (nicht über zehn Gramm pro Quadratmeter) verwendet werden. Für den Privatgebrauch reicht manuelles Räumen in den meisten Fällen aus, sollten Sie doch einmal Streugut benötigen, achten Sie auf das Siegel &#8220;Der Blaue Engel&#8221;.</p>
<h2>Linktipp:</h2>
<p><a href=" http://www.blauer-engel.de/de/produkte_marken/vergabegrundlage.php?id=135 " title="Der Blaue Engel - Ökologische Streumittel" target="_blank" class="liinternal"></a><a href=" http://www.blauer-engel.de/de/produkte_marken/vergabegrundlage.php?id=135 " title="Ökologisch Streuen mit dem Blauen Engel" target="_blank" class="liinternal">Ökologische Streuprodukte des Blauen Engels</a></p>

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		<title>Kreativit&#228;t f&#252;r die Zukunft &#8211; Die Umwelt-Aktivisten in Kopenhagen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 11:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie-Christine Rousseau</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass Protest nicht langweilig und farblos sein muss, beweisen die Anh&#228;nger von Umweltorganisationen bei der Weltklimakonferenz jeden Tag aufs Neue.
Zwischen den etablierten Umweltschutz-Organisationen tummelt sich so mancher Exot. F&#252;r Econitor berichtet Manuela Kronen aus Kopenhagen &#252;ber Klima-Aktivisten und ihre originellen Aktionen.



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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-5636" title="Kreativer Protest mit Windrad in Kopenhagen" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2009/12/12dec-013_240.jpg" alt="Kreativer Protest in Kopenhagen" width="240" height="180" />17. Dezember 2009. Beim 15. Weltklimagipfel in Kopenhagen wird in einem langen Prozedere über die internationale Klima-Zusammenarbeit ab 2012 entschieden. Das Erste, woran viele Außenstehende beim Stichwort „Klimakonferenz“ denken, sind schleppende und fruchtlose Verhandlungen, ausgeführt von grau gekleideten Herren, die sich grübelnd am Kopf kratzen und versuchen, sich nach den langwierigen Verhandlungen so unauffällig wie möglich wieder aus dem Staub zu machen.</p>
<p>Auch wenn dieses Bild gelegentlich zutrifft, ist der Weltklimagipfel in Kopenhagen alles andere als farblos und langweilig, denn Menschen aus allen Teilen der Welt sind zu der Konferenz gereist, um auf kreative Weise ihre Ideen für unsere Zukunft auf diesem Planeten zu präsentieren.</p>
<h2>Die großem Umweltschutzorganisationen und ihre Anhänger sind ebenfalls sehr präsent</h2>
<p>Neben ausgefallenen Vertretern sind auch die etablierten Umweltorganisationen vor Ort. Die internationale Dachorganisation des BUND, Friends of the Earth International, war bis Anfang dieser Woche mit dem ActNow!-Jugendprojekt bei der Klimakonferenz sehr aktiv, und hat immer wieder durch Aktionen auf Mängel bezüglich des Klimaschutzes hingewiesen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-5633" title="Emissionen des Flugverkehrs einfach wegzaubern" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2009/12/Offsetting_Zauberer_240.jpg" alt="Emissionen des Flugverkehrs einfach wegzaubern" width="240" height="180" />So demonstrierte der ActNow!-Klimazauberer, wie man durch Flugreisen verursachte Treibhausgas-Emissionen mit Hilfe eines finanziellen Ausgleiches (Stichwort &#8220;Offsetting&#8221;, engl. für &#8220;Ausgleich&#8221;) im Handumdrehen verschwinden lassen kann, nämlich – „simsalabim“ – gar nicht! Das sehr erstaunte Publikum klatschte zu dieser Erkenntnis ausdauernd Beifall.</p>
<p>Eine weitere Aktion des ActNow!-Teams war die kollektive Simulation einer „Flut“ in Kopenhagen am Morgen des 12. Dezembers kurz vor der großen Demonstration. Eine Menschenmenge aus 5000 blau gekleideten Regentropfen bewegte sich durch Kopenhagens Straßen. Sie blieben immer wieder als Stauwasser stehen und rannten dann schnell als Flutwelle nach vorne schwappend weiter.</p>
<p>Verschiedene exotische Organisationen und Religionsgemeinschaften sind ebenfalls in Kopenhagen vertreten, um für ihre Ziele, zum Beispiel für Veganismus als Lösung des Klimaproblems, zu werben.</p>
<h2>Das Alter spielt keine Rolle – Extrem großes Umwelt-Engagement in Kopenhagen</h2>
<p>Alle Aktivitäten rund um den Klimagipfel veranschaulichen eine Tatsache: Es herrscht ein äußerst großes Engagement in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen für ein wegweisendes  und gerechtes Klimaschutz-Abkommen und alles, was damit zusammenhängt.</p>
<p>Allein durch die internationale Jugendklimabewegung sind 2000 junge Menschen nach Kopenhagen gekommen, die friedliche Demonstration am 12. Dezember hatte 50.000 Teilnehmer, eine Lichtwache mit Reden von und für die Klimabewegung hat am 17. Dezember ebenfalls viele Besucher angezogen, und das sogenannte alternative Klimaforum mit Vorträgen und Workshops rund um den Klimawandel war täglich sehr gut besucht und bot ein umfangreiches Programm.</p>
<p>Was wir hier in Kopenhagen erleben können, ist ein Gefühl der Gemeinschaft und ein deutlicher Wille, die schwierige Klima-Situation in den Griff zu bekommen. In den Verhandlungssälen mag Stillstand herrschen, nicht jedoch unter den enthusiastischen Zukunftsdenkern, die verstanden haben, dass jeder Einzelne dazu beitragen kann, den Klimawandel aufzuhalten.</p>
<p>Noch steht das Ergebnis des Kopenhagener Weltklimagipfels nicht fest, nur eines ist sicher: Die Menschen, die hier zusammen gekommen sind, weil ihnen die Zukunft aller Generationen am Herzen liegt, werden nicht aufhören, mit ihren Kräften und ihrer Kreativität die Zukunft zu formen.</p>
<h2>Links:</h2>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=oryi_9xmaQI" title="Youtube: Die Flut in Kopenhagen" target="_blank" class="liexternal">Die Flut in Kopenhagen</a></p>
<p><a href="http://youthclimate.org/ " title="Jugend Klima-Organisation" target="_blank" class="liexternal">Jugend-Klima-Organisation</a></p>
<p><a href="http://www.klimaforum09.org/?lang=en " title="Klimaforum 09: Aktionen bei Weltklimagipfel" target="_blank" class="liexternal">Klimaforum 09</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Geschenktipp: 5 gr&#252;ne B&#252;cher, damit es Weihnachten 2009 nachhaltige Geschenke gibt</title>
		<link>http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/freizeit-sport/geschenktipp-5-gruene-buecher-damit-es-weihnachten-2009-nachhaltige-geschenke-gibt_5481.html</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 13:26:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph F. Bock</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.econitor.de/magazin/?p=5481</guid>
		<description><![CDATA[Sie suchen gr&#252;ne Weihnachtsgeschenke? Geschenke, die ebenso n&#252;tzlich wie unterhaltsam sind und einen nachhaltigen Lebensstil unterst&#252;tzen? Wir haben f&#252;r Sie f&#252;nf Buch-Empfehlungen zusammen gestellt: Buchtipps, die sich f&#252;r den aktiven Energiesparer ebenso eignen wie f&#252;r den Klimaschutz-Anf&#228;nger.


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr möchte ich meinen Freunden etwas Sinnvolles schenken. Etwas Nachhaltiges. Ein ökologisch korrektes Geschenk. Immerhin beschäftige ich mich bis zu 18 Stunden täglich mit dem Thema Energieeffizienz &#8211; klar, dass da da auch meine Weihnachtsgeschenke an Familie und Freunde einen Bezug zu Energiesparen und Nachhaltigkeit haben. :-)</p>
<p>Elektronik zur <dfn title="Hausautomatisierung = Hausautomatisierung (Hausautomation). Hausautomatisierung ermöglicht die Steuerung von Wohnhäusern, um dadurch den Wohnkomfort der Bewohner zu erhöhen und gleichzeitig die Energiekosten zu senken. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/wohnen/service/glossar/h/hausautomatisierung-hausautomation_4340.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">Hausautomatisierung</a></dfn> ist mir noch zu teuer (und die <a href="http://www.econitor.de/info/energiespar-produkte/elektronik-hausautomatisierung" class="liinternal">Econitor Elektronik zur Haussteuerung</a> ist leider noch nicht auf dem Markt). &#8220;Lesen bildet und wer nicht liest bleibt dumm!&#8221;, hatte  mein Deutschlehrer immer gepredigt. Also soll es ein Buch-Geschenk werden.</p>
<p>Dann nichts wie ab ins Weihnachtsgetümmel: Berlin, Samstag 12. Dezember 2009. Frage in der großen Buchhandlung H… : &#8220;Wo haben Sie Bücher zu Energieeffizienz und Energiesparen im Haushalt?&#8221; Hilfloses Achselzucken. Kurz darauf in der großen Buchhandlung T…: &#8220;Wo haben Sie Bücher zu Ökologie und nachhaltigem Lebensstil?&#8221; Verständnisloser Blick. Erst in der großen Buchhandlung D… werde ich dann tatsächlich zu einem Regal mit passender Öko-Literatur geführt.</p>
<p>Damit es für Sie einfacher wird, haben wir Ihnen hier eine <strong>Liste mit persönlichen Buchtipps </strong>zusammen gestellt. Alle Bücher können Sie sofort per Klick auf das Buch bei unserem <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FKlimaschutz-Energiesparen-Umweltschutz-Energiesparlampen%2Fb%3Fie%3DUTF8%26node%3D340712011%26pf_rd%5Fp%3D477840313%26pf%5Frd%5Fs%3Dleft-nav-3%26pf%5Frd%5Ft%3D101%26pf%5Frd%5Fi%3D301128%26pf%5Frd%5Fm%3DA3JWKAKR8XB7XF%26pf%5Frd%5Fr%3D1439EC1WMNBX1B312TJ3&amp;site-redirect=de&amp;tag=ecodasmag-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank" class="liexternal">Partner Amazon</a> bestellen und bekommen die Geschenkbücher versandkostenfrei (und stressfrei!) nach Hause geliefert.</p>
<div class="clearboth height10"><strong> </strong></div>
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<div class="clearboth height10"><strong> </strong></div>
<h2>Al Gore: &#8220;Wir haben die Wahl&#8221;</h2>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570501159?ie=UTF8&amp;tag=ecodasmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3570501159" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-5520" style="border: 1px solid #009900;" title="Gore-Al_Wir-haben-die-Wahl" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2009/12/Gore-Al_Wir-haben-die-Wahl.jpg" alt="Gore-Al_Wir-haben-die-Wahl" width="200" height="240" /></a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3570501159?ie=UTF8&amp;tag=ecodasmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3570501159" target="_blank" class="liexternal">Al Gore: Wir haben die Wahl: Ein Plan zur Lösung der Klimakrise</a><br />
25 x 21 cm (3,4 cm dick), 416 Seiten, 21,95 Euro</p>
<p>Sehr gelungene Mischung aus Bildband, Lexikon und Motivationsbuch. Al Gore hat nach dem Erfolg seines Filmes &#8220;Eine unbequeme Wahrheit&#8221; viele Fakten aktualisieren und unzählige Bilder sowie übersichtliche Grafiken erstellen lassen. Das Buch führt leicht verständlich in das Thema Klimawandel ein und informiert sachlich über die rapide steigende <dfn title="CO2 = Kohlenstoffdioxid (Kohlendioxid, CO2). Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O2). CO2 entsteht bei Verbrennungs- und Stoffwechselprozessen und ist natürlicher Bestandteil der Luft. In höheren Lagen der Atmosphäre hat CO2 als Treibhausgas Einfluss auf das Klima. | Klicken Sie auf den Begriff, um den vollst&auml;ndigen Glossareintrag zu lesen!"><a href="http://www.econitor.de/magazin/lifestyle/service/glossar/k/kohlenstoffdioxid_2255.html" rel="glossary" class="Glossareintrag">CO2</a></dfn>-Konzentration in der Atmosphäre und das Ausmaß der damit verbundenen Bedrohung für die Welt. Gore beschreibt konkret, welche mutigen Entscheidungen (und Taten!) heute notwendig sind, um die Klimakrise zu bewältigen.</p>
<div class="clearboth height10"><strong> </strong></div>
<h2>Toralf Staud: &#8220;Grün, grün, grün ist alles, was wir kaufen: Lügen, bis das Image stimmt&#8221;</h2>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462041061?ie=UTF8&amp;tag=ecodasmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3462041061" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-5521" style="border: 1px solid #009900;" title="Staud-Toralf_Gruen-gruen-gruen-ist-alles-was-wir-kaufen" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2009/12/Staud-Toralf_Gruen-gruen-gruen-ist-alles-was-wir-kaufen.jpg" alt="Staud-Toralf_Gruen-gruen-gruen-ist-alles-was-wir-kaufen" width="158" height="240" /></a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462041061?ie=UTF8&amp;tag=ecodasmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3462041061" target="_blank" class="liexternal">Toralf Staud: Grün, grün, grün ist alles, was wir kaufen: Lügen, bis das Image stimmt</a><br />
Taschenbuch, ca. 19 x 21 cm (1,6 cm dick), 208 Seiten, 8,95 Euro</p>
<p>Ne, ist klar: Mit Lufthansa fliegen ist umweltschonend, E.on ist Vorreiter bei der Stromerzeugung aus regenerativen Energien und Porschefahrer schützen das Klima. Wer den Anzeigen der Großkonzerne glaubt (und glauben will!), der braucht dieses Buch nicht zu lesen. Für diejenigen, die sich als kritische und aufgeklärte Konsumenten der Wirkung ihrer täglichen Konsumentscheidungen bewusst sein wollen, ist dieses Buch von Toralf Staud eine schnell lesbare, sehr erheiternde Bettlektüre. Aktuelle Stilblüten der Greenwashing-Aktivisten finden Sie übrigens laufend auf den beiden von Staud mitherausgegebenen Websites <a href="http://www.klima-luegendetektor.de" target="_blank" class="liexternal">www.Klima-Luegendetektor.de</a> und <a href="http://www.wir-klimaretter.de" target="_blank" class="liexternal">www.Wir-Klimaretter.de</a>.</p>
<div class="clearboth height10"><strong> </strong></div>
<h2>Andreas Schlumberger: &#8220;50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten und wie Sie dabei Geld sparen.&#8221;</h2>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938060190?ie=UTF8&amp;tag=ecodasmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3938060190" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-5522" style="border: 1px solid #009900;" title="Schlumberger-Andreas_50-Dinge-Welt-retten-Geld-sparen" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2009/12/Schlumberger-Andreas_50-Dinge-Welt-retten-Geld-sparen.jpg" alt="Schlumberger-Andreas_50-Dinge-Welt-retten-Geld-sparen" width="154" height="240" /></a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938060190?ie=UTF8&amp;tag=ecodasmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3938060190" target="_blank" class="liexternal">Andreas Schlumberger: 50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten und wie Sie dabei Geld sparen. Aktualisisierte und erweiterte Neuausgabe</a><br />
Taschenbuch, ca. 21 x 13 cm (1,8 cm dick), 244 Seiten, 14,95 Euro</p>
<p>Ja, der Klimawandel kommt und es wird ganz schlimm &#8211; aber ich kleines Licht kann doch nichts dagegen tun, oder? Doch! Andreas Schlumberger macht es uns einfach, Schritt für Schritt unsere Energieeffizienz zu erhöhen und einfach nachhaltiger zu leben. Er gibt für den Wohnbereich, den Garten, die Mobilität, Essen und Trinken sowie den sonstigen Lebensstil (bspw. Kleidung, Geschenke, Papier, Elektronik) fünfzig Tipps, wie jeder seine CO2-Emissionen senken kann. Nebenbei gibt Schlumberger unter dem Motto &#8220;Wussten Sie schon&#8230;&#8221; zu jedem Kapitel weitere interessante Informationen. Der 51. Tipp befasst sich nach all den Spartipps passenderweise mit ökologischer Geldanlage (&#8220;Wohin mit all dem Geld?&#8221;).</p>
<div class="clearboth height10"><strong> </strong></div>
<h2>Alan Weisman: &#8220;Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde&#8221;</h2>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492253059?ie=UTF8&amp;tag=ecodasmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3492253059" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-5523" style="border: 1px solid #009900;" title="Weisman-Alan_Die-Welt-ohne-uns" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2009/12/Weisman-Alan_Die-Welt-ohne-uns.jpg" alt="Weisman-Alan_Die-Welt-ohne-uns" width="151" height="240" /></a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492253059?ie=UTF8&amp;tag=ecodasmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3492253059" target="_blank" class="liexternal">Alan Weisman: Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde</a><br />
Taschenbuch, ca. 19 x 12 cm (2,2 cm dick), 432 Seiten, 9,95 Euro</p>
<p>Was wäre eigentlich, wenn die gesamte Menschheit von heute auf morgen einfach verschwände. Nur noch die Natur mit ihrer artenreichen Flora und Fauna bliebe … und eben all das, was wir Menschen bislang auf der Erde gebaut und errichtet, was wir emittiert und weggeworfen haben. Weisman beschreibt sehr anschaulich, wie sich die Natur ihr Terrain zurück erobern würde, welche Gebäude schneller und welche langsamer dem Erdboden gleich gemacht würden und ob bspw. unsere Haustiere in der neugewonnen Freiheit überleben könnten.<br />
Zugleich beschreibt Weisman en passant auch einige Dinge, die die Welt und alles Leben darauf noch Jahrtausende an den Menschen erinnern werden. So beschreibt er beispielsweise die aberwitzigen Umweltfolgen, die wir durch die allgegenwärtige Verwendung von Plastik verursachen. Gerade wegen dieser unaufdringlichen Informationen über die Langzeit-Umweltfolgen unseres heutigen Lebens möchten wir Ihnen dieses Buch auf der Econitor-Liste mit Geschenktipps empfehlen.</p>
<div class="clearboth height10"><strong> </strong></div>
<h2>Stefan Dech, Rüdiger Glaser, Robert Meisner: &#8220;Globaler Wandel: Die Erde aus dem All&#8221;</h2>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3894057017?ie=UTF8&amp;tag=ecodasmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3894057017" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-5524" style="border: 1px solid #009900;" title="Dech-Stefan_Globaler-Wandel" src="http://www.econitor.de/magazin/wp-content/uploads/2009/12/Dech-Stefan_Globaler-Wandel.jpg" alt="Dech-Stefan_Globaler-Wandel" width="240" height="240" /></a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3894057017?ie=UTF8&amp;tag=ecodasmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3894057017" target="_blank" class="liexternal">Globaler Wandel: Die Erde aus dem All</a><br />
Bildband, ca. 30 x 29 cm (2,8 cm dick), 260 Seiten, 50,00 Euro</p>
<p>Wenn’s ein bisschen mehr sein darf: Dicker Bildband mit hohem Couchtisch-Schönheitsfaktor und trotzdem viel Ökologie, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Bildung. Bis in den letzten Winkel der Welt sind heute Spuren des gewaltigen Wandels sichtbar, den der Mensch auf der Erde verursacht: Wo gestern fruchtbarer Boden war, ist heute Wüste; wo Regenwald wuchs, liegt Asphalt; ganze Bergrücken sind für den Tagebau von Rohstoffen abgetragen. Satellitenbilder machen genau diesen Wandel sichtbar, ebenso (visuell) faszinierend wie (inhaltlich) erschreckend. Dazu geben Infografiken und Texte anschauliche und verständliche Informationen und rufen zum Handeln auf.</p>
<div class="clearboth height10"><strong> </strong></div>
<p><object id="Player_da1da21a-2679-437c-ab1f-e78164286d0c" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500px" height="175px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fecodasmag-21%2F8003%2Fda1da21a-2679-437c-ab1f-e78164286d0c&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_da1da21a-2679-437c-ab1f-e78164286d0c" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_da1da21a-2679-437c-ab1f-e78164286d0c" type="application/x-shockwave-flash" width="500px" height="175px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fecodasmag-21%2F8003%2Fda1da21a-2679-437c-ab1f-e78164286d0c&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_da1da21a-2679-437c-ab1f-e78164286d0c" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;A HREF=&#8221;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;MarketPlace=DE&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;ID=V20070822%2FDE%2Fecodasmag-21%2F8003%2Fda1da21a-2679-437c-ab1f-e78164286d0c&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;Operation=NoScript&#8221; mce_HREF=&#8221;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;MarketPlace=DE&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;ID=V20070822%2FDE%2Fecodasmag-21%2F8003%2Fda1da21a-2679-437c-ab1f-e78164286d0c&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;Operation=NoScript&#8221;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;Amazon.de Widgets&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/A&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</noscript></p>

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